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Studienzeit des Gustav Georg König (2)
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Enthält:
Bittschriften Königs um Stipendien:
(1) 1735 November 12 (= Datum des Einreichens): Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an die Duumvirn, Johann Christoph (II.) Imhoff und Carl Benedict Geuder.
(2) 1736 März 17 (= Datum des Einreichens): Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an Hieronymus Wilhelm Ebner.
(3) 1737 März: Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an die Exekutoren des Forterischen (= Furter...) Stipendiums, die Ratsherren Christoph Willibald und Sigmund Christoph Harsdörffer sowie die Räte N. de Amtmann und Sigmund Ferdinand Praun.
(4) 1737 Juni: Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an die Exekutoren des Stöberlein'schen Stipendiums, den Rat Friedrich Gustav Finckler und den Marktvorsteher Michael Rost. - Darauf lat. Empfehlung von Christian Gottlieb Schwarz, Rektor, Altdorf.
(5) 1738 Juli: Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an die Exekutoren des Eiser'schen Stipendiums, Prokanzler Johann Sigismund Schreiber, Kelleramtmann Jacob Sigismund Fezer, Losungrat Johann Georg Haller und Almosenpfleger Christoph Wilhelm Löffelholz. Darauf zwei lat. Empfehlungsschreiben von Dozenten der Universität Jena, 1738 Juli 4 bzw. Juli 6.
(6) 1740 Oktober 27 (= Datum des Einreichens): Handschriftlicher Entwurf Königs, lateinische Bittschrift an die Exekutoren des Eiser'schen Stipendiums, die selben wie Prod. 5.
Reverse Königs über erhaltene Zuwendungen:
(7, 8) 1736 August 30: Revers (Kopie) Königs über den Erhalt von jährlich 40 Gulden auf 3 Jahre aus dem Losungsamt (s. Prod. 1). Siegler waren Andreas Merckel und Wolfgang Friedrich Dieterich.
(9) 1737 April 29: Revers (Kopie) Königs über den Erhalt von jährlich 50 Gulden auf 3 Jahre aus der Stiftung des Wolfgang Fürter (s. Prod. 3). Bürgen sind Justus Jacob Hagen und Jobst Lazarus König.
(10) 1738 März 8: Revers (Kopie) Königs über den Erhalt von jährlich 25 Gulden auf 4 Jahre aus der Stöberlein'schen Stiftung (s. Prod. 4). Bürgen: Wie Prod. 9. Hagen hier als Rechnungsrat des Fränkischen Kreises bezeichnet.
Bewerbung Königs um die Zulassung als Advokat und als Kanzlist bei der Stadt Nürnberg:
(11) 1741 März 18 (= Datum der Vorlage an Herrn Kirchenpfleger Ebner): Handschriftlicher Entwurf des Lizenziaten der Rechte G. G. König. Antrag an den Rat der Stadt, als Advokat zugelassen zu werden, nachdem das Studium juris nunmehr erfolgreich abgeschlossen wurde.
(12) Undatiert (= nach 1741 Juni 28, vgl. Prod. 19): Bittschrift Dr. Königs an die Herren Älteren. Nachdem er die Advokatur erhalten hat, nicht jedoch das Syndikat, bittet er nun um eine Beschäftigung in der Kanzlei.
Reiseplan:
(13) 1738: Handschriftliche Reiseplanung (= die Reise mit Christof Friedrich Löffelholz, s. Nr. 173) für eine Reise über Würzburg, Frankfurt und Mainz nach Straßburg: Abreise von Nürnberg am 2. Oktober vormittags, Mittagessen am 3. Oktober in der Schwahnen in Würzburg. Dort lässt man das Gepäck und besichtigt das Neue Schloss (= Residenz), den Dom, Neumünster, und die Schönbornische Todtencapelle, evtl. noch das Juliusspital. Abreise am Nachmittag und Ankunft in Frankfurt am 4. Oktober, wo man im rothen Männigen logieren wird. Sonntag, der 5. d.M., ist Rasttag. Am 6. nimmt man vormittags um 10 Uhr das Marktschiff nach Mainz über Frankfurt. Mittagessen in Höchst, Ankunft abends in Mainz. Noch diesen Abend oder am 7. d.M. erkundigt man sich nach einer Reisegelegenheit nach Darmstadt. Inzwischen wird der Dom besichtigt, evtl. auch andere Kirchen, dann das neue Retranchement und die Favorita. Weiterreise über die Bergstraße hinauf nach Heidelberg, Schwetzingen, dann zu Wasser den Neckar hinunter nach Mannheim. Fraglich bleibt vorerst, ob man den direkten Weg über den Rhein nach Landau, und von dort nach Philippsburg nehmen könne. (...) Da dort außer der bisher noch nicht reparierten Fortifikation, welche die Franzosen (1734) attackiert hatten, weiter nichts Bedeutendes zu sehen ist, kann man den Weg über Karlsruhe, Rastatt, Fort Louis nach Straßburg machen.
(14) 1738 September 26, Straßburg: Extrakt der vorigen Hand aus dem so bezeichneten Schreiben. Logiermöglichkeiten in Straßburg. Auf dem Barfüßerplatz Zum goldenen Löwen bei Herrn Loch. Hat 2 Kaminkammern, oder 1 Kamin(zimmer) und 1 Stube auf die Gasse blickend. Kostet monatlich 11 Gulden und man kann die Kost im Hause haben. Weitere Möglichkeiten genannt, u.a. beim Neuen Markt gegenüber der Goldschmiedgasse. Eine Gemeinsamkeit: ... alles bey Lutherischen Leüten. Schreiber will sich bis zur Ankunft der Herren um eine bequeme Unterkunft bemühen.
(15) Undatiert (zeitgleich mit den beiden vorigen, auch die selbe Hand): Notizzettel: Herr Christoff Andreas (III.) Imhof hat im Straßburg bei dem Spezereihändler Fettig in der Erbslauben gewohnt. Es soll eines der schönsten Zimmer in Straßburg gewesen sein. Kosten: 10 Gulden monatlich. Außerdem: Bei Herrn Johann Jacob Schertz jun. soll man von Herrn Johann Sigmund Gabriel Holzschuher ein compliment ablegen.
Druckschriften:
Darunter:
(17) 1737 September 18, Altdorf: "Oratio solemnis valedictoria de exemplis quibusdam priscae nobilitatis generosissimarum familiarum norimbergensium publice recitata a Gustavo Georgio Koenig" (...).
(19) 1741 Juni 28, Altdorf: Ankündigung der Universität Altdorf. Nach abgelegtem Examen werden die folgenden Advokaten promoviert: Heinrich Lorenz Göckel, Johann Friedrich Dannreuther, Gustav Georg König und Johann Sigmund Schreiber.
Dabei die alte Papiertektur.
Umfang/Beschreibung: 19 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Amtmann, N
Indexbegriff Person: Dannreuther, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Dietrich, Wolfgang Friedrich
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Fettig, N (Spezereihändler Straßburg)
Indexbegriff Person: Holzschuher, Johann Sigmund Gabriel
Indexbegriff Person: Imhoff, Christof Andreas III.
Indexbegriff Person: Imhoff, Johann Christoph II.
Indexbegriff Person: König, Gustav Georg
Indexbegriff Person: König, Gustav Georg s a König von Königsthal
Indexbegriff Person: König, Jobst Lazarus
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Gustav Georg
Indexbegriff Person: Loch, N (Wirt Straßburg)
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Christof Friedrich
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Christof Wilhelm
Indexbegriff Person: Merkel, Andreas
Indexbegriff Person: Merkel, Andreas siehe auch Merkel
Indexbegriff Person: Praun, Sigmund Ferdinand
Indexbegriff Person: Rost, Michael
Indexbegriff Person: Schertz, Johann Jacob jun (Straßburg)
Indexbegriff Person: Schreiber, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Schwarz, Christian Gottlieb
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gustav Georg König von Königsthal (1717-1771)
Altdorf
Altdorf, Universität
Bergstraße
Darmstadt
Fort Louis
Frankfurt a. M.
Frankfurt a. M., Rotes Männchen (Wirtshaus)
Fränkischer Kreis
Heidelberg
Höchst
Karlsruhe
Landau
Mainz
Mainz, Dom
Mainz, Favorite
Mainz, Festungswerke
Mainz, Retranchement
Mannheim
Neckar
Philippsburg, Festung
Rastatt
Rhein
Schwetzingen
Straßburg
Straßburg, Barfüßerplatz
Straßburg, Erbslauben - in der
Straßburg, Goldschmiedgasse
Straßburg, Neuer Markt
Straßburg, Zum goldenen Löwen
Würzburg
Würzburg, Dom
Würzburg, Dom - Schönbornkapelle
Würzburg, Juliusspital
Würzburg, Neumünster
Würzburg, Residenz
Würzburg, Schönbornkapelle
Würzburg, Schwane (Wirtshaus)
Student
Bittschrift
Losunger
Latein
Stiftungsexekutoren
Stiftung, Wolf Furter
Stiftung, Stöberlein'sche
Ratsherr
Rat
marktvorsteher
Rektor, Altdorf
Stiftung, Johann Eiser
Prokanzler
Kelleramtmann
Losungrat
Almosenpfleger
Empfehlungsschreiben
Dozent, Jena
Universität, Altdorf
Universität, Jena
Revers
Stipendium
Siegler
Bürgen
Rechnungsrat
Bewerbung
Kirchenpfleger
Lizenziat
Studienabschluss
Advokat
Syndikus
Kanzlist
Ältere Herren
Reiseplan
Sehenswürdigkeiten
Schiffsreise
Marktschiff
Befestigung
Franzosen
Logiermöglichkeit
Gasthof
Zimmer
Stube
Kaminkammer
Lutherische (Straßburg)
Hausname (Straßburg)
Grüße
Universitätsrede
Abschiedsrede
Oratio solemnis valedictoria de exemplis quibusdam priscae nobilitatis generosissimarum familiarum norimbergensium publice recitata a Gustavo Georgio Koenig (1737)
Ankündigung
Promotion
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.