Das Kloster Kirchberg verkauft mit Bewilligung König Ferdinands I. und mit Wissen und auf Rat seines geistlichen Obern, des Predigerordensgenerals Franciscus Matheus, wie seiner weltlichen Vorgesetzten, Hans von Stotzingen zu Geislingen, Hans Kurtz und Georg Precht, Amtleute der Grafschaft Hohenberg und Administatoren von Kirchberg, an Melchior Mittschelin zu Tübingen seinen Lehenshof nebst Gülten zu Ergenzingen auf Grund einer von Schultheiß und Richtern zu Ergenzingen am 27. November 1543 vorgenommenen Neuerung um 295 Gulden 40 Kreuzer.
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Das Kloster Kirchberg verkauft mit Bewilligung König Ferdinands I. und mit Wissen und auf Rat seines geistlichen Obern, des Predigerordensgenerals Franciscus Matheus, wie seiner weltlichen Vorgesetzten, Hans von Stotzingen zu Geislingen, Hans Kurtz und Georg Precht, Amtleute der Grafschaft Hohenberg und Administatoren von Kirchberg, an Melchior Mittschelin zu Tübingen seinen Lehenshof nebst Gülten zu Ergenzingen auf Grund einer von Schultheiß und Richtern zu Ergenzingen am 27. November 1543 vorgenommenen Neuerung um 295 Gulden 40 Kreuzer.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 U 234
B 462 Bü 38
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 Kirchberg, Dominikanerinnenkloster
Kirchberg, Dominikanerinnenkloster >> 1. Urkunden
1543 Oktober 17
Urkunden
Siegler: Priorin und Konvent von Kloster Kirchberg, der gen. Geistliche Obere, die 3 Administatoren von Kirchberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 6 angehängten Siegeln, das 5. und 6. beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 6 angehängten Siegeln, das 5. und 6. beschädigt
Franciscus Matheus; Predigerordensgeneral, ca. 16. Jh.
Kurtz, Hans; Marschall der Herrschaft Hohenberg, um 1543-1559
Mittschelin, Melchior; ca. 16. Jh.
Precht, Georg; Hof- u. Gegenschreiber der Herrschaft Hohenberg, ca. 16. Jh.
Stotzingen, Hans von; Weltlicher Verwalter des Klosters Kirchberg, ca. 16. Jh.
Ergenzingen : Rottenburg am Neckar TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:24 MEZ
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