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Bestätigung der Landsässigkeit des Adels im Grund Burbach
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
1741-1765
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Oranien-nassauische Resolutionen auf die Vorschläge der Freiherrn von Stein und Aussen betreffend die Konfirmation der adeligen Freiheiten und Gerechtsame im Grund Burbach (1741); Auszug aus einem kaiserlichen Mandat vom 12.09.1743; Reskripte Kaiser Karls VII. vom 12.09.1743 an den Fürsten zu Nassau-Oranien-Diez und an die Reichsritterschaft am Mittelrhein und in der Wetterau betreffend deren Rechtsstreit wegen der Landsässigkeit des Adels (Druck); Korrespondenzen zwischen der Freien Reichsritterschaft zu Burg Friedberg und der sayn-hachenburgischen Regierung wegen der verweigerten Ablegung des Erbhuldigungseids des Freiherrn von Reichenau zu Heistern (1749-1751); Klärung der Kanzleisässigkeit des Adels im Freien Grund Burbach und Selbach (1753); Supplik des Barons von Ungern-Sternberg wegen der Kanzleisässigkeit des freiadeligen Hauses Eichen bzw. der Freiherrn von Aussen zu Eichen und von Stein zu Zeppenfeld (1757); Versendung von Akten betreffend die Landsässigkeit des Adels im gemeinschaftlichen Grund Burbach und Selbach (174-1765). Korrespondenten u.a.: von Aussen (Kleve), C. L. von Fürstenwärther (Dillenburg), Freiherr von Reichenau (Heistern), Fr. A. W. Loewe (Hachenburg), von Koppelow (Dillenburg), Krengel (Dillenburg), Baron von Ungern-Sternberg, Lorsbach (Dillenburg).
50 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.