Veit Schegk, ehel. Sohn des verst. Claus Schegk, B. zu Veringenstadt (Veringen), bekundet, mit Zustimmung des würdigen Meisters Michel Möchel, Pfarrers zu Veringenstadt, den bescheidenen Eberlin Miller und Valentin Derrer, beide wohnhaft zu Egelfingen und Pfleger der Kapelle daselbst, sowie allen ihren Nachfolgern für 50 Ib Konstanzer W. einen jährlichen Ewigzins von l Malter Vesen und l Malter Hafer aus seinem Hof zu Egelfingen, den zur Zeit Eberlin Miller innehat und bebaut, verkauft zu haben. Der Hof wurde lt. eines beim Rat zu Veringenstadt hinterlegten versiegelten Lehenbriefs am 12. Juli 1506 von Ludwig Vischer, Kaplan des Altars der hl. Katharina, und Baltizar Vischer, beide zu Veringenstadt (Veringen der Statt) an der Lauchert, dem Vater des A., Claus Schegk, verliehen.
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Veit Schegk, ehel. Sohn des verst. Claus Schegk, B. zu Veringenstadt (Veringen), bekundet, mit Zustimmung des würdigen Meisters Michel Möchel, Pfarrers zu Veringenstadt, den bescheidenen Eberlin Miller und Valentin Derrer, beide wohnhaft zu Egelfingen und Pfleger der Kapelle daselbst, sowie allen ihren Nachfolgern für 50 Ib Konstanzer W. einen jährlichen Ewigzins von l Malter Vesen und l Malter Hafer aus seinem Hof zu Egelfingen, den zur Zeit Eberlin Miller innehat und bebaut, verkauft zu haben. Der Hof wurde lt. eines beim Rat zu Veringenstadt hinterlegten versiegelten Lehenbriefs am 12. Juli 1506 von Ludwig Vischer, Kaplan des Altars der hl. Katharina, und Baltizar Vischer, beide zu Veringenstadt (Veringen der Statt) an der Lauchert, dem Vater des A., Claus Schegk, verliehen.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 72
II Wilflingen h 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1521 Mai 2 (Do n. Walpurge virginis)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: auf Bitten des A. der vorsichtige und weise Gallin Rudolff, Obervogt zu Sigmaringen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. besch.
Vermerke: D.: Frucht Gültbrief yetzo Hannß Bontz zu Egelfing[en]; De dato 1521; den 3 Xbris A[nn]o etc. 1690 ist dieser Brüeff examinirt worden vndt hat sich gefunden daz solche Gült Hanns Boglin zu Egelfingen auf sich hat; 31
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. besch.
Vermerke: D.: Frucht Gültbrief yetzo Hannß Bontz zu Egelfing[en]; De dato 1521; den 3 Xbris A[nn]o etc. 1690 ist dieser Brüeff examinirt worden vndt hat sich gefunden daz solche Gült Hanns Boglin zu Egelfingen auf sich hat; 31
Böglin, Hanns, Egelfingen
Bontz, Hannß, Egelfingen
Derrer, Valentin, Pfleger zu Egelfingen
Miller, Eberlin, Pfleger, Egelfingen
Möchel, Michel, Pfarrer, Veringenstadt
Rudolff, Gallin, Obervogt zu Sigmaringen
Schegk, Claus
Schegk, Veit, Veringenstadt
Vischer, Baltizar, Veringenstadt
Vischer, Ludwig, Kaplan, Veringenstadt
Egelfingen, Langenenslingen BC
Konstanz KN
Sigmaringen SIG
Veringenstadt SIG
Reallasten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg (Tektonik)
- Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden (Bestand)
- Wilflingen (Gliederung)