Geburtsschein
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6314
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 16 Geburtsbriefe 1796-1822
1801 Februar 7
Regest: Amtmann, Bürgermeister und Gericht zu Rommelsbach Tübinger Oberamts bezeugen: Regina Nagel, die sich nach Reuttlingen verheiraten will, ist als eheliche Tochter des Johann Georg Nagel, Ratsverwandten und Heiligenpflegers, und der Catharina Barbara geb. Raiser den 28. Mai 1779 geboren und getauft worden. Sie ist von aller Leibeigenschaft befreit. An Vermögen, das ihr von ihren Eltern zu Heiratgut gegeben worden ist, bringt sie ihrem Ehemann 2000 fl bei. Auch hat sie von ihren noch lebenden Eltern eine schöne Erbschaft zu hoffen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: In senatu verlesen den 6. Februar 1801 und die Naglin zur Bürgerin angenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: In senatu verlesen den 6. Februar 1801 und die Naglin zur Bürgerin angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: 3 Unterschriften
Amtliches Papiersiegel des Oberamts Tübingen
Unterschrift: Oberamtsverweser, Stadt- und Amtsschreiber zu Tübingen Holland
Die Übereinstimmung mit dem dorfgerichtlichen Attestat bezeugt Amtsschreiberei-Substitut zu Tübingen Heinrich Friedrich Kegele
Genetisches Stadium: Or.
Amtliches Papiersiegel des Oberamts Tübingen
Unterschrift: Oberamtsverweser, Stadt- und Amtsschreiber zu Tübingen Holland
Die Übereinstimmung mit dem dorfgerichtlichen Attestat bezeugt Amtsschreiberei-Substitut zu Tübingen Heinrich Friedrich Kegele
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ