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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1625 Oktober 4
Regest: Protestation der Jülich-Bergischen Hauptstädte gegen die landständische Ritterschaft wegen deren Nichtbeitrags zu den Steuern. Auftrag an den Notar, diesen Protest an Johann Bertram von Sinzig zu Sommersberg, Herrn zu Vettelhoven und Johann Adolf Wolff gen. Metternich, beide fürstlich Pfalzneuburg. Räte und und Jülich-Bergische Ritterschaftsdirektoren, auszuhändigen. Zeugen: die Abgeordneten Wilhelm Copperts, Lic., Heinrich Birckmann, Lic., Bürgermeister von Jülich; von Düren: Johann Herll, Lttus., Johann Marx, Franz Mockell; von Münstereifel: Matthiaß Horstgen von Euskirchen: Johann Herdernach, Jost Halffmann; von Lennep: Engell ter Lahn, Bürgermeister, Engell Boningh, Richter; von Ratingen: Conradt Hamerstein, Joachim Offerkamp, Schöffen zu Ratingen; von Düsseldorf: Dietrich Pfeilsticker, Wilhelm Lauffs von Wipperfürth: Adolf Lynden Bürgermeister und Johannes Bitter, Richter
Notariell. Pergament. Mit Unterschrift und Signet des Notars Johann Daniels, bei der Jülich-Bergischen Kanzlei in Düsseldorf immatrikuliert.
52 x 39 cm.
52 x 39 cm.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ