Luisenstift Berlin (Bestand)
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LUISE
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Bestandsbeschreibung: Das Luisenstift Berlin ist der älteste Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin.
Das ”Luisenstift - Evangelische Kinder- und Jugendhilfe“ wurde 1807 gegründet und befand sich in der Probstei auf dem Nicolai-Kirchhof. Als Unterstützerin fungierte Königin Luise von Preußen, die der Berlinischen Erziehungs- und Industrieanstalt auch als Namenspatronin diente. Im Stift erhielten 60 Jungen Unterkunft und Unterricht. Das Luisenstift wechselte mehrmals den Standort innerhalb Berlins und ist seit 1932 am heutigen Standort in der Königin-Luise-Straße 95 in Berlin-Dahlem verortet. Seit 1967 ist es ein staatlich anerkanntes ”Erziehungsheim“ und bietet seit 1981 in Berlin verteilte Außengruppen bzw. Jugendwohngemeinschaften an. Die koedukative Betreuung wurde 1998 eingeführt. Das Luisenstift ist heute eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts und bietet ca. 40 Kindern und Jugendlichen diverse Betreuungsformen an.
Die Unterlagen wurden 2011 dem Archiv übergeben. Im Bestand befinden sich u. a. Akten zur Gründung des Luisenstifts, Statuten, Schriftverkehr des Direktoriums, Sitzungsprotokolle und Schriftwechsel.
Der Bestand ist nicht erschlossen.
Das ”Luisenstift - Evangelische Kinder- und Jugendhilfe“ wurde 1807 gegründet und befand sich in der Probstei auf dem Nicolai-Kirchhof. Als Unterstützerin fungierte Königin Luise von Preußen, die der Berlinischen Erziehungs- und Industrieanstalt auch als Namenspatronin diente. Im Stift erhielten 60 Jungen Unterkunft und Unterricht. Das Luisenstift wechselte mehrmals den Standort innerhalb Berlins und ist seit 1932 am heutigen Standort in der Königin-Luise-Straße 95 in Berlin-Dahlem verortet. Seit 1967 ist es ein staatlich anerkanntes ”Erziehungsheim“ und bietet seit 1981 in Berlin verteilte Außengruppen bzw. Jugendwohngemeinschaften an. Die koedukative Betreuung wurde 1998 eingeführt. Das Luisenstift ist heute eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts und bietet ca. 40 Kindern und Jugendlichen diverse Betreuungsformen an.
Die Unterlagen wurden 2011 dem Archiv übergeben. Im Bestand befinden sich u. a. Akten zur Gründung des Luisenstifts, Statuten, Schriftverkehr des Direktoriums, Sitzungsprotokolle und Schriftwechsel.
Der Bestand ist nicht erschlossen.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2025, 07:50 MESZ
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