Hans Genglin, der Zimmermann, und seine Ehefrau Elisabeth, Bürger zu Ulm, verkaufen für 90 fl. an die Dreikönigs-Kapelle und den dort bepfründeten Priester ihr Haus mit Hofraite zu Ulm in der Neuen Gasse, gelegen gegenüber der Kapelle, zwischen Stephan Mörlins Garten und dem Haus des Tagwerkers Balmer. Aus dem Haus geht zudem ein jährlicher Zins von 2 Pfd. 18 Schilling Heller an Hans Bilgrim, den Kürschner.
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Hans Genglin, der Zimmermann, und seine Ehefrau Elisabeth, Bürger zu Ulm, verkaufen für 90 fl. an die Dreikönigs-Kapelle und den dort bepfründeten Priester ihr Haus mit Hofraite zu Ulm in der Neuen Gasse, gelegen gegenüber der Kapelle, zwischen Stephan Mörlins Garten und dem Haus des Tagwerkers Balmer. Aus dem Haus geht zudem ein jährlicher Zins von 2 Pfd. 18 Schilling Heller an Hans Bilgrim, den Kürschner.
E Krafft Urkunden, 032
K 788 U 39
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 4. Stiftungen und Pfründen >> Dreikönigskapelle in Ulm
1388 Mai 28.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh.
Rückvermerke: "Koffbrieff vom huß zu den heiligen dry königen"; "Numero 39"; Bey dem Kornhaus"; Lad 10 Numero 3"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Peter Leo
2) Peter Gassold (Gossolt)
beide Richter und Bürger zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: an unseres Herren Fronlichnam
Rückvermerke: "Koffbrieff vom huß zu den heiligen dry königen"; "Numero 39"; Bey dem Kornhaus"; Lad 10 Numero 3"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Peter Leo
2) Peter Gassold (Gossolt)
beide Richter und Bürger zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: an unseres Herren Fronlichnam
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International