Diensteid, Amtsverschwiegenheit
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Bü 609
D 1/12/Nr. 137 und 255
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> D. Staatsbeamte und Staatsbehörden >> 1. Allgemeines Beamtenrecht
(1917) 1919-1943
Enthält u.a.: Verweigerung der Leistung des Diensteids in der vorgeschriebenen Form (Einzelfälle), 1919/20; Verordnung gegen Bestechung und Geheimnisverrat nichtbeamteter Personen vom 3.5.1917, 12.2.1920 und 22.5.1943; Urteil des Reichsdisziplinarhofs in Leipzig vom 5.12.1921 gegen einen Beamten wegen Verweigerung der Leistung des Diensteids; Entbindung des Ministers a.D. Dr. von Köhler von der Verpflichtung zur Wahrung des Dienstgeheimnisses als früherer Innenminister zur Abfassung einer Druckschrift, 1929;dienstliche Verpflichtung von Angestellten, 1929, 1934, 1936; Richtlinien des Sondertreuhänders für den öffentlichen Dienst vom 15.12.1936 für den Inhalt von Dienstordnungen und für den Abschluß von Arbeitsverträgen bei den öffentlichen Verwaltungen und Betrieben im Sinne des Gesetzes zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben; Treuekundgebung am 11.2.1934 in Stuttgart (Zeitungsausschnitte).
1 Bü.
Archivale
Staatsorganisation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 (Tektonik)
- Staatsministerium (Tektonik)
- Staatsministerium (Bestand)
- I. Landes- und Reichsangelegenheiten (Gliederung)
- D. Staatsbeamte und Staatsbehörden (Gliederung)
- 1. Allgemeines Beamtenrecht (Gliederung)