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Ludwig (Luotze) Windolt und seine Ehefrau Elisabeth (Else)
bekunden, dass sie mit Zustimmung des Friedrich [von Romrod], Abt von
Fulda, ihre zwei ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1386 Mai 11
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCC° LXXX sexto sexta die post Dominicam Misericordia Domini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig (Luotze) Windolt und seine Ehefrau Elisabeth (Else) bekunden, dass sie mit Zustimmung des Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, ihre zwei Güter in Rommerz, bewohnt von (Glicgks) und Schultheiß, für 50 Gulden und ihre zwei Güter in Rommerz, bewohnt von Wetzel (Wiczel) Smit und (Czisichen) Butener, und drei Güter in Rode, bewohnt von Wigelchin, Hartmann Schemel und Heinrich (Henetze [?]) Schoppe, für ebenfalls 50 Gulden wiederkäuflich an die Brüder Eckhard, Otto und Heinrich von Lüder verkauft haben. Falls die Verkäufer die Güter binnen sechs Jahren nicht zurückkaufen, steht der Wiederkauf Abt oder Konvent gemäß den Kaufurkunden zu. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Windolt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.