Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten (H) Vol. II
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Rep. 5a, Nr. 2446
Rep. 5a Fach 153 Nr. 16/2
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1680-1694
Enthält: - Reduktion der vom Landrentmeister Martin Hempel gekauften, ehemals zum Bremer Domkapitel gehörigen und an Johann von Hassel donierten Lehnstücke (Nr. 10 und 14): Gesuche Hempels an die Regierung vom 25. April, 19. Mai, 1. und 16. Juli, 4. August, 28. Oktober und 15. November 1680 um Befreiung von den Quartgeldern von den gekauften Lehnstücken (mit Anlagen: Schreiben der Regierung an die Krone vom 6. April 1664 wegen Konfirmation des Kaufvertrags zwischen dem Baumeister Johann von Hassel als Verkäufer und Hempel als Käufer, königliche Bestätigung des Vertrags vom 25. November 1665, endgültiger Kaufvertrag vom 12. Januar 1666); nachfolgende Regierungsverfügungen, auch Empfehlungsschreiben der Regierung an den Kanzler Esaias von Pufendorf vom 17. August 1680; Regierungsbescheide vom 3. Dezember 1680 wegen Schutz im Besitz seiner gekauften Lehngüter im Amt Hagen und Osterstade, im Amt Bederkesa und in der Börde Beverstedt; Gesuche des Kämmerers Johan Georg Jentzsch vom 19. Dezember 1680 und 21. Dezember 1684 um Beschlagnahme der Güter bis zu erfolgter Satisfaktion (mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis der Einkünfte des gewesenen Baumeisters Johann von Hassel, königlicher Donationsbrief für Hassel vom 18. Mai 1653, Bilanz über die aus den Donationen genossenen Einkünfte von 1653 bis 1674, Verzeichnis der Einkünfte, die Hassel an Hempel verkauft hat, Auszug aus der königlichen Einteilung des Dompropsteiregisters vom 18. Mai 1653, Bericht des Robert Bernefeur, Senior beim Kapitel St. Wilhadi und Stephani in Bremen, vom 27. Februar 1675, Adjudikationsinstrument von 1640); Regierungsmandat an Hempel vom 3. Januar 1685 wegen Stellungnahme hinsichtlich der an ihn vermeintlich unrechtmäßig verkauften Zehnten zu Ankelohe und Meckelstedt und eines Viertel Landes zu Loxstedt; Bericht Hempels vom 30. Januar 1685 (mit Anlagen) Gesuche des Kämmerers Jentzsch an die Regierung vom 3. September und 1. Oktober 1684 um Reduktion der Lehnstücke (mit Anlagen: Beschluss der Reduktionskommission vom 30. April 1683, Verzeichnis der an Hassel donierten Einkünfte); Regierungsmandat an Hempel vom 6. September 1684 wegen Stellungnahme; Berichte Hempels vom 24. September 1684 und 27. Februar 1685 zur Abwendung der Einziehung seiner mit königlicher Genehmigung gekauften Lehnstücke (mit Anlagen, u.a.: Notariatsinstrument vom 6. April 1666 zur Übergabe der Lehnstücke an Hempel); Auszug aus einer Relation der Regierung an die Reduktionskommission vom 6. November 1684; Antwortschreiben der Reduktionskommission vom 23. Februar 1685; Attestat derRegierung für Hempel vom 19. Mai 1685 wegen Beibehaltung der gekauften Lehnstücke für zehn Jahre; Gesuch Jentzschs vom 20. April 1686 um Reduktion der Lehnstücke (mit Anlage: Beschluss der Reduktionskommission vom 22. März 1686); Regierungsverfügungen vom 27. April 1686 zur Vollstreckung; Gesuche Hempels vom 26. April und 14. Mai 1686 um Schutz im Besitz der Lehnstücke; Interzessionsschreiben der Regierung an die Reduktionskommission vom 17. Mai und 10. August 1686; Gesuche Hempels vom 18. Mai und 2. August 1686 um Abwendung der Übernahme der Güter durch den Intendanten Erich Prytz, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Prytz wegen Beschlagnahme der Güter und dessen Antwortschreiben vom 8. September 1686; Unterstützungsgesuche des Sohnes, Referendar Gustav Hempel, vom 11. September und 5. Oktober 1686; Remonstrationsschrift Martin Hempels an den König vom 31. Mai 1686 (mit Anlagen), übergeben an die Regierung mit Gesuch um Unterstützung; weiteres Mandat der Regierung an Prytz vom 21. September, mit Antwortschreiben vom 30. September 1686; Schreiben Gustav Hempels an Prytz vom 28. September 1686 wegen freier Nutzung der Jahresabgaben gegen Barzahlung, mit Verzeichnis der Abgaben;
Enthält: Gesuche Martin Hempels vom 6. April und 4. Mai 1686 um Aufhebung der Beschlagnahme wegen königlicher Bestätigung des freien Besitzes auf zehn Jahre; Schreiben Hempels vom 15. Juni 1686, mit Übergabe des Schreibens der Reduktionskommission vom 28. Mai 1687; nachfolgendes Regierungsmandat an Prytz wegen Aufhebung der Beschlagnahme - Gesuch der Herzogin Christina zu Braunschweig-Lüneburg, geb. Landgräfin zu Hessen, an die Regierung vom 4. Juni 1684 um Besitzübertragung der in Bremen erblich überlassenen Häuser und Gärten, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 17. Juni 1684 - Gesuch des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderborg-Augustenburg an die Regierung vom 9. Mai 1680 wegen donierter Obligationen und Abtragung der Schulden (mit Anlage: Königliches Schreiben an den Herzog vom 29. März 1675); weiteres Gesuch des herzoglichen Bevollmächtigten Dr. Nicolaus Heinrich Küsel vom 30. August, mit Antwortschreiben der Regierung vom 3. September 1680; Schreiben Küsels vom 7. Dezember 1683, mit Übergabe von zwei Beschlüssen der Reduktionskommission vom 19. und 20. April 1683 wegen Befreiung des Meierhofes Drittgeest im Amt Bederkesa und einiger Obligationen des Bremer Domkapitels von der Reduktion; nachfolgende Regierungsverfügungen vom 12. Januar 1684; Korrespondenz Küsels mit der Regierung vom August/September 1694 wegen geforderter Aushändigung der Obligationen des Claus Korff sowie des Hinrich und Gerd von Rönne - Forderungen des Landgrafen Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg wegen eines bremischen Kanonikats: Schreiben der Kommissare in Wismar an die Regierung vom 16. Juni 1681 wegen Liquidation mit dem Landgrafen (mit Anlagen: Königliches Schreiben an die Kommissare vom 31. März 1681, Schreiben des Landgrafen an die Kommissare vom 7. Juni 1681); Korrespondenz der Regierung mit dem Landgrafen vom Juni/Juli 1681 wegen Bevollmächtigung einer Person zur Liquidation; Bericht des Landgrafen über seine Forderungen vom 22. Juli 1681 (mit Anlagen: Resignations- und Emancipationsinstrumente von 1641 bzw. 1644 wegen des Kanonikats, Rekommendationsschreiben des Pfalzgrafen Carl Gustav an Königin Christina vom 17. September 1649 für den Landgrafen, Auszug aus einem Schreiben des Landgrafen Friedrich von Hessen-Homburg an seinen Bruder Wilhelm Christoph vom 19. April 1659 wegen Übertragung einer Länderei an diesen durch die Krone, Liquidation Wilhelm Christophs wegen seiner Forderungen aus dem Kanonikat); Schreiben der Regierung an den König vom 16. September 1681; Gesuche des Landgrafen Friedrich von Hessen-Homburg vom 12. Juni und 28. August 1690 um Satisfaktion wegen der Forderungen seines verstorbenen Bruders aus dem Kanonikat (mit Anlagen), mit Regierungsvermerk vom 17. Februar 1691 wegen Registrierung bis zur Auffindung der Akten
Enthält: Gesuche Martin Hempels vom 6. April und 4. Mai 1686 um Aufhebung der Beschlagnahme wegen königlicher Bestätigung des freien Besitzes auf zehn Jahre; Schreiben Hempels vom 15. Juni 1686, mit Übergabe des Schreibens der Reduktionskommission vom 28. Mai 1687; nachfolgendes Regierungsmandat an Prytz wegen Aufhebung der Beschlagnahme - Gesuch der Herzogin Christina zu Braunschweig-Lüneburg, geb. Landgräfin zu Hessen, an die Regierung vom 4. Juni 1684 um Besitzübertragung der in Bremen erblich überlassenen Häuser und Gärten, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 17. Juni 1684 - Gesuch des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderborg-Augustenburg an die Regierung vom 9. Mai 1680 wegen donierter Obligationen und Abtragung der Schulden (mit Anlage: Königliches Schreiben an den Herzog vom 29. März 1675); weiteres Gesuch des herzoglichen Bevollmächtigten Dr. Nicolaus Heinrich Küsel vom 30. August, mit Antwortschreiben der Regierung vom 3. September 1680; Schreiben Küsels vom 7. Dezember 1683, mit Übergabe von zwei Beschlüssen der Reduktionskommission vom 19. und 20. April 1683 wegen Befreiung des Meierhofes Drittgeest im Amt Bederkesa und einiger Obligationen des Bremer Domkapitels von der Reduktion; nachfolgende Regierungsverfügungen vom 12. Januar 1684; Korrespondenz Küsels mit der Regierung vom August/September 1694 wegen geforderter Aushändigung der Obligationen des Claus Korff sowie des Hinrich und Gerd von Rönne - Forderungen des Landgrafen Wilhelm Christoph von Hessen-Homburg wegen eines bremischen Kanonikats: Schreiben der Kommissare in Wismar an die Regierung vom 16. Juni 1681 wegen Liquidation mit dem Landgrafen (mit Anlagen: Königliches Schreiben an die Kommissare vom 31. März 1681, Schreiben des Landgrafen an die Kommissare vom 7. Juni 1681); Korrespondenz der Regierung mit dem Landgrafen vom Juni/Juli 1681 wegen Bevollmächtigung einer Person zur Liquidation; Bericht des Landgrafen über seine Forderungen vom 22. Juli 1681 (mit Anlagen: Resignations- und Emancipationsinstrumente von 1641 bzw. 1644 wegen des Kanonikats, Rekommendationsschreiben des Pfalzgrafen Carl Gustav an Königin Christina vom 17. September 1649 für den Landgrafen, Auszug aus einem Schreiben des Landgrafen Friedrich von Hessen-Homburg an seinen Bruder Wilhelm Christoph vom 19. April 1659 wegen Übertragung einer Länderei an diesen durch die Krone, Liquidation Wilhelm Christophs wegen seiner Forderungen aus dem Kanonikat); Schreiben der Regierung an den König vom 16. September 1681; Gesuche des Landgrafen Friedrich von Hessen-Homburg vom 12. Juni und 28. August 1690 um Satisfaktion wegen der Forderungen seines verstorbenen Bruders aus dem Kanonikat (mit Anlagen), mit Regierungsvermerk vom 17. Februar 1691 wegen Registrierung bis zur Auffindung der Akten
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1640
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1675
Index-Gruppe: frei: GND:118720945:Carl X. Gustav, König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:104156457:Pufendorf, Esaias von
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1675
Index-Gruppe: frei: GND:118720945:Carl X. Gustav, König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:104156457:Pufendorf, Esaias von
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 2445 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7910893) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 153 Nr. 16/1).
Hempel, Martin, Landrentmeister, Güterkauf Hempel, Gustav, Referendar Hassel, Johann von, Osterndorf, Donationen, Verkauf Pufendorf, Esaias von, Kanzler Jentzsch, Johan Georg, Kämmerer Bernefeur, Robert, Senior, Kapitel St. Wilhadi u. Stephani, Bremen Prytz, Erich, Intendant Christina, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, geb. Landgräfin zu Hessen Ernst Günther, Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, Donationen Küsel, Nicolaus Heinrich, Dr., Anwalt, holsteinisch-sonderburgischer Korff, Claus, Obligation Rönne, Hinrich u. Gerd von, Obligation Wilhelm Christoph, Landgraf von Hessen-Homburg Friedrich, Landgraf von Hessen-Homburg Carl Gustav, Pfalzgraf Christina, Königin von Schweden
Bremen, Domkapitel, Güter, donierte Hagen, Amt, Lehngüter, gekaufte, Hempel, Martin Osterstade, Lehngüter, gekaufte, Hempel, Martin Bederkesa, Amt, Lehngüter, gekaufte, Hempel, Martin Beverstedt, Börde, Lehngüter, gekaufte, Hempel, Martin Bremen, Dompropsteiregister Ankelohe, Zehnt Meckelstedt, Zehnt Loxstedt, Länderei Bremen, Häuser, landgräflich-hessische Drittgeest, Meierhof
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Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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16.06.2025, 1:30 PM CEST
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- 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion (Classification)
- 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter (Classification)