Klage des Wolf Lamprechtshauser, Zollgegenschreiber zu Altenmarkt, als Vormund der Katharina Obermaier gegen Alexander von Freyberg zu Griesstätt und Warnbach wegen Einforderung des Heiratsguts seines Mündels von 100 fl., das auf die Hofmark Griesstätt verschrieben worden war, sowie wegen Bezahlung der durch die verweigerte Herausgabe der Schuld dem Lamprechtshauser entstandenen Kosten.
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Klage des Wolf Lamprechtshauser, Zollgegenschreiber zu Altenmarkt, als Vormund der Katharina Obermaier gegen Alexander von Freyberg zu Griesstätt und Warnbach wegen Einforderung des Heiratsguts seines Mündels von 100 fl., das auf die Hofmark Griesstätt verschrieben worden war, sowie wegen Bezahlung der durch die verweigerte Herausgabe der Schuld dem Lamprechtshauser entstandenen Kosten.
StAM, Regierung Burghausen 2373
BayHStA, GL Fasz. 1790/ad 118
StAM, Regierung Burghausen Regierung Burghausen
Regierung Burghausen >> Regierung Burghausen >> Zuständigkeiten >> Pfleggerichte Regierung Burghausen >> Pfleggericht Kling >> Hofmarken >> Hofmark Griesstätt mit Warnbach
1584 - 1585
Regierung Burghausen
Akten
deutsch
Freyberg, Alexander von, zu Warnbach
Lamprechtshauser, Wolf, Zollgegenschreiber zu Altenmarkt
Obermaier, Katharina
Altenmarkt a. d. Alz (Lkr. Traunstein), Mautgegenschreiber
Griesstätt (Lkr. Rosenheim), Hofmark
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:53 MESZ
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