Arbeitskreis Bildstöcke und Wegekreuze (Bestand)
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N 157 N 157 Arbeitskreis Bildstöcke und Wegekreuze
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
2000-2016
Form und Inhalt: Vorwort zum Bestand
N 157 Arbeitskreis "Bildstöcke und Wegekreuze"
1. Geschichte des Bestandes
Wegebilder mit kirchlichen Motiven, kunstvoll aus Sandstein oder Beton gefertigt, sind typisch für die Wegeränder und Hofeinfahrten des Münsterlandes und dienen offensichtlich der kulturellen Identität des Münsterlandes.
Von Kindesbeinen an war Pfarrer em. Walter Suwelack, ehemaliger Kreisdechant im Kreisdekanat Warendorf, fasziniert von diesen Kulturgütern. Hier ist wohl auch die Motivation zu sehen, den Erhalt der Landmarken, wie die Wegebilder im Volksmund auch genannt werden, sicherzustellen. Im Rotary Club Warendorf fand Pfarrer em. Suwelack gleichgesinnte, geschichtlich interessierte Männer, allesamt Pensionäre. Zusammen gründeten sie im Jahr 2006 den Arbeitskreis "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" im Rotary Club Warendorf.
Der Arbeitskreis entwickelte im Kreis Warendorf ein Programm zur Rettung von Bildstöcken und Wegekreuzen. Durch Publikationen des Arbeitskreises, Benefizkonzerte, Ausstellungen (Landmarken des Glaubens) und Spenden wurden die finanziellen Möglichkeiten geschaffen, um regelmäßig die Restaurierung und damit die Erhaltung der Zeugnisse des Glaubens zu unterstützen.
Die Rettungsaktionen wurden von vielen Beteiligten mitgetragen und gefördert: Der LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe), die Städte und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden, die Restauratoren und die Eigentümer arbeiteten eng zusammen. Oftmals hielt der Arbeitskreis die Fäden zusammen oder war gar die Triebfeder für Restaurierungsprojekte.
Seit 2010 präsentiert der Arbeitskreis "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" sich, seine Projekte und ausgewählte Wegekreuze auf seiner eigenen Homepage im Internet
Da die Publikationen weitestgehend vergriffen sind, bietet das Internet den Hobbyhistorikern um Pfarrer em. Suwelack die ideale Plattform, Veränderungen und Neuerungen an den Wegebildern der Öffentlichkeit zeitnah zugänglich zu machen. Außerdem wird die Sammlung dieses unschätzbaren Kulturgutes auf einen aktuellen Stand gehalten. Neben der Geschichte des einzelnen Kunstwerkes bietet die Homepage viele Fotos und zum Teil Gegenüberstellungen "damals und heute". Auch die Standorte der Objekte sind vermerkt.
Die ältesten Bildstöcke und Wegekreuze entstanden als Ausdruck einer persönlichen Religiosität. Sie verkörpern Fürbitte und Dank, erzählen von der Erfüllung eines Gelübdes, dienen als Sühne- oder Erinnerungsmale. Oft halten dabei Inschriften den Beweggrund oder den Anlass für die Errichtung dieser Denkmäler wach. Notzeiten waren durch alle Jahrhunderte ein besonderer Anlass, mit der Errichtung eines Bildstockes oder Kreuzes die Bitte um Unversehrtheit, häufiger noch den Dank für glücklich überstandene Gefahren und Drangsale zum Ausdruck zu bringen. [Quelle für vorstehenden Abschnitt, auszugsweise, Alfred Pohlmann unter www.wegebilder-warendorf.de]
Dem Arbeitskreis gehör(t)en an: Walter Suwelack, Theo Dickgreber, Dr. Günther Drescher (+ 2010), Heinz Dulisch, Lothar Ester (+ 2009), Ernst Kleinebrink, Halge Sangmeister, Winfried Schmidt, Dr. Reinhard Stratkötter. Die Mitglieder des Arbeitskreises trafen sich jeden Donnerstag im Café "Engelchen" in Warendorf für ihre Besprechungen. Walter Suwelack, emeritierter Pfarrer, wird in einem Bericht der "Westfälischen Nachrichten" anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums bezeichnet als "Sanierer im Auftrag des Herrn".
2. Inhalt und Bearbeitungsgrundsätze
Der Bestand wurde dem Kreisarchiv Warendorf im Februar 2016 als Depositum dem Kreisarchiv übergeben. Hier ist er im März und April 2016 verzeichnet worden. Hauptgegenstand der Sammlung sind Aufzeichnungen des Arbeitskreises "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" im Rotary Club Warendorf, die die Restaurierung von Bildstöcken und Wegekreuzen dokumentieren. Hierzu gehören Restaurierungsangebote, Schriftverkehr mit Behörden, Besprechungsprotokolle des Arbeitskreises, Dokumentationen (bebildert) sowie Rechnungen und Presseberichte zur jeweiligen Restaurierungsmaßnahme und Presseberichte zu Buchveröffentlichungen und Ausstellungen des Arbeitskreises.
Des Weiteren gehören zum Bestand drei Fotoalben und mehr als einhundert Fotos von Bildstöcken und Wegekreuzen, die von Theodor Buttermann gesammelt und zusammengestellt worden sind (Gröningerstraße 24, 48231 Warendorf). Diese Fotosammlung ist dem Bestand entnommen und dem Bestand KAW, S 05 Bildstöcke und Wegekreuze im Kreis Warendorf Nr. […] - […] angegliedert worden.
3. Hinweise für die Benutzung
Der Bestand steht zur Einsichtnahme im Lesesaal des Kreisarchivs Warendorf zur Verfügung.
Zur Bestellung der Archivguteinheiten des Bestandes für die Benutzung im Lesesaal und zur Angabe in Veröffentlichungen ist aus diesem Bestand wie folgt zu zitieren:
KAW, N 157 Arbeitskreis "Bildstöcke und Wegekreuze" Nr. […].
Warendorf, im April 2016
N 157 Arbeitskreis "Bildstöcke und Wegekreuze"
1. Geschichte des Bestandes
Wegebilder mit kirchlichen Motiven, kunstvoll aus Sandstein oder Beton gefertigt, sind typisch für die Wegeränder und Hofeinfahrten des Münsterlandes und dienen offensichtlich der kulturellen Identität des Münsterlandes.
Von Kindesbeinen an war Pfarrer em. Walter Suwelack, ehemaliger Kreisdechant im Kreisdekanat Warendorf, fasziniert von diesen Kulturgütern. Hier ist wohl auch die Motivation zu sehen, den Erhalt der Landmarken, wie die Wegebilder im Volksmund auch genannt werden, sicherzustellen. Im Rotary Club Warendorf fand Pfarrer em. Suwelack gleichgesinnte, geschichtlich interessierte Männer, allesamt Pensionäre. Zusammen gründeten sie im Jahr 2006 den Arbeitskreis "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" im Rotary Club Warendorf.
Der Arbeitskreis entwickelte im Kreis Warendorf ein Programm zur Rettung von Bildstöcken und Wegekreuzen. Durch Publikationen des Arbeitskreises, Benefizkonzerte, Ausstellungen (Landmarken des Glaubens) und Spenden wurden die finanziellen Möglichkeiten geschaffen, um regelmäßig die Restaurierung und damit die Erhaltung der Zeugnisse des Glaubens zu unterstützen.
Die Rettungsaktionen wurden von vielen Beteiligten mitgetragen und gefördert: Der LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe), die Städte und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden, die Restauratoren und die Eigentümer arbeiteten eng zusammen. Oftmals hielt der Arbeitskreis die Fäden zusammen oder war gar die Triebfeder für Restaurierungsprojekte.
Seit 2010 präsentiert der Arbeitskreis "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" sich, seine Projekte und ausgewählte Wegekreuze auf seiner eigenen Homepage im Internet
Da die Publikationen weitestgehend vergriffen sind, bietet das Internet den Hobbyhistorikern um Pfarrer em. Suwelack die ideale Plattform, Veränderungen und Neuerungen an den Wegebildern der Öffentlichkeit zeitnah zugänglich zu machen. Außerdem wird die Sammlung dieses unschätzbaren Kulturgutes auf einen aktuellen Stand gehalten. Neben der Geschichte des einzelnen Kunstwerkes bietet die Homepage viele Fotos und zum Teil Gegenüberstellungen "damals und heute". Auch die Standorte der Objekte sind vermerkt.
Die ältesten Bildstöcke und Wegekreuze entstanden als Ausdruck einer persönlichen Religiosität. Sie verkörpern Fürbitte und Dank, erzählen von der Erfüllung eines Gelübdes, dienen als Sühne- oder Erinnerungsmale. Oft halten dabei Inschriften den Beweggrund oder den Anlass für die Errichtung dieser Denkmäler wach. Notzeiten waren durch alle Jahrhunderte ein besonderer Anlass, mit der Errichtung eines Bildstockes oder Kreuzes die Bitte um Unversehrtheit, häufiger noch den Dank für glücklich überstandene Gefahren und Drangsale zum Ausdruck zu bringen. [Quelle für vorstehenden Abschnitt, auszugsweise, Alfred Pohlmann unter www.wegebilder-warendorf.de]
Dem Arbeitskreis gehör(t)en an: Walter Suwelack, Theo Dickgreber, Dr. Günther Drescher (+ 2010), Heinz Dulisch, Lothar Ester (+ 2009), Ernst Kleinebrink, Halge Sangmeister, Winfried Schmidt, Dr. Reinhard Stratkötter. Die Mitglieder des Arbeitskreises trafen sich jeden Donnerstag im Café "Engelchen" in Warendorf für ihre Besprechungen. Walter Suwelack, emeritierter Pfarrer, wird in einem Bericht der "Westfälischen Nachrichten" anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums bezeichnet als "Sanierer im Auftrag des Herrn".
2. Inhalt und Bearbeitungsgrundsätze
Der Bestand wurde dem Kreisarchiv Warendorf im Februar 2016 als Depositum dem Kreisarchiv übergeben. Hier ist er im März und April 2016 verzeichnet worden. Hauptgegenstand der Sammlung sind Aufzeichnungen des Arbeitskreises "Historische Bildstöcke und Wegekreuze" im Rotary Club Warendorf, die die Restaurierung von Bildstöcken und Wegekreuzen dokumentieren. Hierzu gehören Restaurierungsangebote, Schriftverkehr mit Behörden, Besprechungsprotokolle des Arbeitskreises, Dokumentationen (bebildert) sowie Rechnungen und Presseberichte zur jeweiligen Restaurierungsmaßnahme und Presseberichte zu Buchveröffentlichungen und Ausstellungen des Arbeitskreises.
Des Weiteren gehören zum Bestand drei Fotoalben und mehr als einhundert Fotos von Bildstöcken und Wegekreuzen, die von Theodor Buttermann gesammelt und zusammengestellt worden sind (Gröningerstraße 24, 48231 Warendorf). Diese Fotosammlung ist dem Bestand entnommen und dem Bestand KAW, S 05 Bildstöcke und Wegekreuze im Kreis Warendorf Nr. […] - […] angegliedert worden.
3. Hinweise für die Benutzung
Der Bestand steht zur Einsichtnahme im Lesesaal des Kreisarchivs Warendorf zur Verfügung.
Zur Bestellung der Archivguteinheiten des Bestandes für die Benutzung im Lesesaal und zur Angabe in Veröffentlichungen ist aus diesem Bestand wie folgt zu zitieren:
KAW, N 157 Arbeitskreis "Bildstöcke und Wegekreuze" Nr. […].
Warendorf, im April 2016
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ