Der Zehnt zu Niederfischbach, mit dem nach dem Tod der Melchior und Helwig Schaufuß der mittlerweile verstorbene Löwenstein von Rehen allein beleh...
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Urk. 14, 6372
A I u, von Heidwolf sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Heidwolf, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe G-J >> Gilsa, von und Winold und Löwenstein
1593 Juni 27
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Zehnt zu Niederfischbach, mit dem nach dem Tod der Melchior und Helwig Schaufuß der mittlerweile verstorbene Löwenstein von Rehen allein belehnt worden war, dessen alleiniges Erbrecht aber 1584 durch ein Urteil des Hofgerichts zu Marburg zugunsten der übrigen Erben der Schaufuß eingeschränkt worden ist.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Werner von und zu Gilsa
Vermerke (Urkunde): Siegler: Werner von und zu Gilsa
Belehnte/r: Werner von und zu Gilsa, seine Geschwister Reinhard und Orthia, Kinder des verstorbenen Wigand von Gilsa, auch Anna von Gilsa, Witwe des Konrad Breiden, Lene und Orthia von Gilsa, Töchter des verstorbenen Wigand von Gilsa und der Ottilie Schaufuß, sodann Maria und Katharina Winold, Töchter des verstorbenen Apel Winold und der Dorothea Schaufuß, Katharina und Anna von Löwenstein, Töchter des verstorbenen Apel von Löwenstein, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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