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Bürgschaftserklärung des Hartung von Erffa [heute Friedrichswert]
für den Fuldaer Abt Bertho [von Leibolz], worin sich Hartung gegenüber
dem Dietr...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum in Tungesbrucen anno Domini M° CC° LXIIII in vigilia Epiphanie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bürgschaftserklärung des Hartung von Erffa [heute Friedrichswert] für den Fuldaer Abt Bertho [von Leibolz], worin sich Hartung gegenüber dem Dietrich, Kellerer von Ohrdruff, und dem Konrad von Heilingen verpflichtet, die Mühle in (Hayn) noch vor dem Walpurgisfest in den Zustand von vor 40 Jahren wiederherzustellen und bezüglich der dort befindlichen Feuchtwiese gemäß den Anordnungen der namentlich aufgeführten Schiedsrichter zu verfahren: Albert, Fuldaer Kellerer (cellerarius vini), Konrad von Heilingen, Heinrich von Siebleben (Sibeleiben), Heinrich von Brüheim (Bruheim), der Sohn Tutos. Für die Einhaltung der Verfügung bürgen folgende Ritter mit der Verpflichtung zum Einlager in Erfurt oder Arnstadt: Heinrich (Heidenricus) von Brüheim (Bruheim) und Dietrich genannt Vogt von (Eberstete). Siegelankündigung. Ausstellungsort: Thamsbrück. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert von Herbsleben (Herversleiben), Hermann von (Vanre), Heinrich von Körner (Cornere)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hartung von Erffa
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.