Kläger: Joachim Timme, Faktor des Königs von Dänemark und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Geverdes, Hauptmann in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1586) ulteriorum compulsorialium, nunc (1588) citationis ad reassumendum; Zuständigkeit des Reichskammergerichts, Desertwerden der Appelllation am Reichskammergericht, Fristversäumnisse bei der Beweisführung und Verurteilung in Abwesenheit in einem Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung durch den Beklagten an den Kläger; Behauptung des Klägers, dass der Protonotar Johann Schräder, Mag., die Vorakten verfälscht habe
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Kläger: Joachim Timme, Faktor des Königs von Dänemark und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Geverdes, Hauptmann in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1586) ulteriorum compulsorialium, nunc (1588) citationis ad reassumendum; Zuständigkeit des Reichskammergerichts, Desertwerden der Appelllation am Reichskammergericht, Fristversäumnisse bei der Beweisführung und Verurteilung in Abwesenheit in einem Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung durch den Beklagten an den Kläger; Behauptung des Klägers, dass der Protonotar Johann Schräder, Mag., die Vorakten verfälscht habe
211-2_T 22
T 1282
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> T
1568-1589
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Stöckle. Beklagter: Dr. Johann Jacob Kremer. Nebenbeklagter: Dr. Johann Gödelmann.- Instanzen: 1. Obergericht 1581-1584. 2. Reichskammergericht 1585-1589.- Darin: Abrechnungen des Klägers über seine Forderungen u.a. aus Geschäften mit Pferden und aus Vorschüssen für den Unterhalt der Familie des Beklagten aus der Zeit 1568-1574 (passim); Obligationen von 1572 und 1574 des Beklagten für den Kläger und Johann Wallig(s) über 1250, beziehungsweise 1000 Mark lübisch sowie eine Quittung von 1580 des Klägers, beglaubigt von den in dieser Sache herangezogenen Schiedsrichtern; Proklam von 1588 an die hypothekarischen Gläubiger des Erbes des Klägers am Pferdemarkt; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Wittenberg und des Schöppenstuhls in Magdeburg.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11389 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ