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Tensch bekundet, dass ihm Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda,
allen Schaden ersetzt hat, den er des Klosters wegen in Fehden erlitten
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1384 Januar 20
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCC° LXXXIIIIto in die sanctorum Fabiani [et] Sebastiani
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Tensch bekundet, dass ihm Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, allen Schaden ersetzt hat, den er des Klosters wegen in Fehden erlitten hat: insbesondere ein Pferd im Wert von 40 Gulden, das er im Krieg gegen Simon von Haun (Hune) an bei Hoheneichen [?](hohineiche) verlor, und ein Pferd im Wert von 30 Gulden, das er im Dienst des Klosters ruinierte und in Altenhof abgegeben hat. Dafür erhält er einen braunen Hengst, der dem Ritter Eberhard von Buchenau gehörte. Siegelankündigung. Auf Tenschs Bitte besiegelt der Ritter Eberhard von Buchenau die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Eberhard von Buchenau
Unter der Plica der Anfang eines Gebets: (Ave virgo Dorothea pia mater et matrona / tuis sac[..]tibus interventrix et matrona / sis pro nobis quesimus pro nobis / [???])
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.