Vertrag des Klosters Breitenau mit dem Kleriker Guompert über Präkarie und Zehnt in Hagen, Wernersrode und Stelberg.
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Urk. 16, 428
Urk. 16, A II, Kloster Breitenau
Urk. 16 Kloster Breitenau - [ehemals: A II]
Kloster Breitenau - [ehemals: A II] >> 1100-1199
1155 Februar 2
Ausf. Perg., aufgedrücktes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno dominice incarnationis Millesimo CLV, IIII nonis februarii, presidente apostolice sedi venerabili papa Adriano, sub Friderico imperatore, tenente sanctam Moguntiam sedem Arnoldo archiepiscopo, abbate vero prefati loci Heinrico
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt und Konvent des Klosters Breitenau bekunden: Der Kleriker Guompert hat als Diakon mit Zustimmung von Abt und Konvent des Klosters Breitenau der Gräfin Gisela 15 Talente geliehen und als Pfand dafür die Nutzung ihres Hofverbandes (predium) in Hagen, Wernersrode und Stelberg übertragen bekommen. Nach dem Tod der Gräfin hatte er von Abt und Konvent, die das Verfügungsrecht über diese Güter erstrebten, das entliehene Geld zurückerhalten, aber zu seinem und seiner Eltern Seelenheil zugunsten von Abt Heinrich und den Brüdern des Klosters darauf verzichtet. Zum Dank hierfür gibt der Abt dem genannten Kleriker den halben Zehnt in Hagen als Leihe mit der Auflage, den Brüdern den vierten Teil des Ertrages abzuliefern. Ferner soll diesen gehören, was der Kleriker in Hagen an Gebäuden errichtet, während alle [anderen] Einkünfte in Hagen, Wernersrode und Stelberg zu gleichen Teilen mit den Brüdern zu teilen seien. Zum Dank hierfür stiftet der Kleriker Guompert dem Kloster und seinen Armen von besagtem Hof je vier Pferde und Kühe, 40 Schafe, 10 Schweine, zwei Polster, vier Kissen, zwei Leintücher, ein Tischtuch, zwei Handtücher sowie Haus- und Ackergeräte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hugo von Utereshusen, Wigan de Crulle, Arnold, Bruder des Guompert, Frumolt, Orto, Rutlib, Hildebrand, Wolfgang, Gozbreth, Erkenbreth, Hademar, Tammo
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt von Breitenau
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt und Konvent des Klosters Breitenau bekunden: Der Kleriker Guompert hat als Diakon mit Zustimmung von Abt und Konvent des Klosters Breitenau der Gräfin Gisela 15 Talente geliehen und als Pfand dafür die Nutzung ihres Hofverbandes (predium) in Hagen, Wernersrode und Stelberg übertragen bekommen. Nach dem Tod der Gräfin hatte er von Abt und Konvent, die das Verfügungsrecht über diese Güter erstrebten, das entliehene Geld zurückerhalten, aber zu seinem und seiner Eltern Seelenheil zugunsten von Abt Heinrich und den Brüdern des Klosters darauf verzichtet. Zum Dank hierfür gibt der Abt dem genannten Kleriker den halben Zehnt in Hagen als Leihe mit der Auflage, den Brüdern den vierten Teil des Ertrages abzuliefern. Ferner soll diesen gehören, was der Kleriker in Hagen an Gebäuden errichtet, während alle [anderen] Einkünfte in Hagen, Wernersrode und Stelberg zu gleichen Teilen mit den Brüdern zu teilen seien. Zum Dank hierfür stiftet der Kleriker Guompert dem Kloster und seinen Armen von besagtem Hof je vier Pferde und Kühe, 40 Schafe, 10 Schweine, zwei Polster, vier Kissen, zwei Leintücher, ein Tischtuch, zwei Handtücher sowie Haus- und Ackergeräte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hugo von Utereshusen, Wigan de Crulle, Arnold, Bruder des Guompert, Frumolt, Orto, Rutlib, Hildebrand, Wolfgang, Gozbreth, Erkenbreth, Hademar, Tammo
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt von Breitenau
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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