Nicolaus Herdinchusen, Paderborner Kleriker und kaiserlicher Notar, bezeugt mit Datum vom 7. April 1403 in Gegenwart des Abtes Ludwig von Bredelar eine Urkunde von 1360 September 15 folgenden Inhalts: Die Brüder Henrich, Johann und Ghyse von Brobeke und Herbord von Brobeke, Sohn ihres Vetters Ghyse von Brobeke, verkaufen mit Zustimmung ihrer Schwestern Reghelinge und Mette und der von Ghyses Töchtern Ghese und Berta Kloster Bredelar für 90 Mark, 3 Schillinge und 5 Pfennige Marsberger Währung einen Hof vor der Stadt Horhusen, den Hermann Brodich zur Zeit bewirtschaftet und der jährlich 10 Malter Roggen, Gerste und Hafer, 4 Hühner und 4 Stiegen Eier einbringt; eine Fischerei und einen Sundern unter dem Hagen, die sie z.Zt. zusammen inne und für 7 Schillinge Hoppenrik weiterverpachtet haben. Sie verkaufen Kloster Bredelar ferner einen Garten, den Tyle Naveln und Hermann Ruomeschotele bewirtschaften und der jährlich 10 Schillinge, 10 Hühner und 10 Stiegen Eier einbringt und mit der Fischerei zum genannten Hof gehört. Kloster Neuenheerse (Herse) erhebt aus dem genannten Hof jährlich auf St. Martini 2 Mark Warburger Währung. Die Aussteller verkaufen Kloster Bredelar ferner ein Gut vor der Stadt Horhusen, das zur Zeit Gutting bewirtschaftet, und ein Stück Land am Bilstein, die zusammen jährlich 1 Malter Roggen, 2 Malter Hafer, 2 Hühner, 2 Stiegen Eier und 1 Schilling einbringen. Sie verkaufen weiterhin einen halben Hof zu Twysne, den Henne Herboldes bewirtschaftet und der jährlich 12 Scheffel halb Hafer, halb Roggen, 2 Hühner und 2 Stiegen Eier einbringt, dazu einen Kotten im Dorf Twysne, den der genannte Hoppenrik inne hat und der jährlich 2 Schillinge einbringt. In octava Nativitatis beate Marie virginis

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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