Georg Danhartl, Gabriel Preyer, beide des Rats, und Michel Schal, alle Bürger zu Pfarrkhirchen, verkaufen als Vormünder von Barbara und Anna, Töchter des verstorbenen Wolfgang Gross, Bürger daselbst, und mit Wissen des Rats zu Pfarrkhirchen als oberstem Vormund an Wolfgang Pichlmair, den frei eigenen Hof zu Staindorf, Pfarrei Hehenstetten und Landgericht Griespach. Freistifter: Hans Schwab, der jährlich 10 Gulden rheinisch reicht. Siegel: Tiebold Auer zu Tobl und Cleberg, Pfleger zu Griespach. Siegelbittzeuge: Michel Wagner, Michel Scherzer, beide Bürger zu Pfarrkhirchen.
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Georg Danhartl, Gabriel Preyer, beide des Rats, und Michel Schal, alle Bürger zu Pfarrkhirchen, verkaufen als Vormünder von Barbara und Anna, Töchter des verstorbenen Wolfgang Gross, Bürger daselbst, und mit Wissen des Rats zu Pfarrkhirchen als oberstem Vormund an Wolfgang Pichlmair, den frei eigenen Hof zu Staindorf, Pfarrei Hehenstetten und Landgericht Griespach. Freistifter: Hans Schwab, der jährlich 10 Gulden rheinisch reicht. Siegel: Tiebold Auer zu Tobl und Cleberg, Pfleger zu Griespach. Siegelbittzeuge: Michel Wagner, Michel Scherzer, beide Bürger zu Pfarrkhirchen.
Schlossarchiv Tattenbach U 290
Schlossarchiv Tattenbach
Schlossarchiv Tattenbach >> 01 Urkunden
25.02.1561
Schlossarchiv Tattenbach
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt.
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: deutsch
Originaldatierung: Beschehen am erchtag nach dem suntag Invocavit in der fasten.
Typ: U
Jahr: 1561
Monat: 2
Tag: 25
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: deutsch
Originaldatierung: Beschehen am erchtag nach dem suntag Invocavit in der fasten.
Typ: U
Jahr: 1561
Monat: 2
Tag: 25
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:48 MESZ