Schuldeintragung
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E1 A 172/29
Vorl. Nr.: 367
172/29
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
7. Juni 1644
Enthält: Vor den Schöffen von Erkelenz (Meier, Bossem) verleihen Ded. Moth [?] und Con v. Stralen namens des t Provisors der Muißers Armen Henrich Harneeher an Gort in (van) der Wisch und dessen Frau Aelheit (Aeltgen) 100 Reichstaler gegen jährliche Zinsen ab 22. Juni 1645 . Unterpfand sind ein Baumgarten zu Oerath (-radt) von 1 Morgen hinter Gorts Behausung zwischen Gort Buschgens und der gemeinen Straße, 3 Viertel zehntbares Land zwischen Wilhelm Becker und Theiß Crabelß , stoßend auf den Rather Weg, 1 1/z Morgen Land auf! der Langer Fohren [?] zwischen Peter Eßers Erben und Kaldenbergh, stoßend auf Gort Buschgens, sowie 2 1/z Viertel Land auf! der langer Fhorn [?] zwischen Tornaß Bauch und Gort Eßer, stoßend auf Peter Eßer und Ruell v. Grambusch. Unterschr. : Gort ter Wisch.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ