PrAdK 0826
PrAdK 2.1/246
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 15. Sektionen >> 15.3. Sektion für Dichtkunst >> 15.3.1. Gründung der Sektion
1931 - 1937
Enthält: Vorbereitung der Hauptversammlung Anfang des Jahres 1932, Korrespondenz Loerkes mit den Mitgliedern; Schreiben von v. Molo (Bl. 42), Alfred Mombert (Bl. 41), René Schickele (Bl. 40), Josef Ponten (Bl. 38f.). Schreiben von Thomas Mann an Loerke, u.a. Überlegungen Manns zu den Folgen für die Existenz der Akademie im Falle eines nationalistischen Innen- oder Kultusministeriums, Vorschlag zur Wahl Hans Carossas zum Mitglied, 3. Nov. 1931 (Bl. 44); Vorschläge von Thomas Mann (mit Begründungen) für die Mitgliederzuwahl: Hans Carossa, Gottfried Benn, Robert Musil, Rudolf Pannwitz, Rudolf G. Binding, Otto Flake, 17. Nov. 1931 (Bl. 43). Vorbereitung der Herbstsitzung 1933 (Bl. 1-17), Zusagen von Josef Ponten (Bl. 16), Hermann Stehr (Bl. 15), Hans Grimm (Bl. 14), Emil Strauß (Bl. 13), Friedrich Griese (Bl. 12), Hanns Johst (Bl. 11), Börries Freiherr v. Münchhausen (Bl. 10), Rudolf G. Binding (Bl. 9), Will Vesper (Bl. 8), Absagen von v. Münchhausen (Bl. 7); Schreiben von Loerke an den Präsidenten, u.a. zu Ricarda Huch als stellvertretende Vorsitzende der Sektion, März 1933 (Bl. 17). Schreiben des PEN-Clubs (unterzeichnet von Herwarth Walden), Aufforderung zum gemeinsamen Protest gegen die Mißachtung der Standesvertretungen der deutschen Schriftsteller bei der offiziellen Goethe-Feier in Weimar, 7. Apr. 1932 (Bl. 36); Rundschreiben von Loerke an die Mitglieder (Bl. 33), Schreiben Loerkes an das Kultusministerium sowie an J. Petersen (Bl. 18, 26f.), Stellungnahmen von v. Molo (Bl. 32, 28), Ricarda Huch (Bl. 31), Thomas Mann (Bl. 29-30a), Julius Petersen (Bl. 22f.). Schreiben von Friedrich Karl Roedemeyer mit der Bitte um Beitritt der Sektion zur Sprech-und Spielgemeinde der Universität Frankfurt a.M. (Bl. 19-21). Regelung der Honorarfrage für Vorlesungen von Mitgliedern (Bl. 1f.). Enth. auch: Verzeichnis der Senatoren und der in Groß-Berlin wohnenden Mitglieder der drei Sektionen, Stand Okt. 1931 (Bl. 37).
44 Bl. Microfilm/-fiche: 0826
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - D 8 - Bd. 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ