Karsten Boessen zu Husum im Osten verpfändet den Vorständern des Lamberti-Altars daselbst, Karsten Muntenacke (?) Henning Overscherer, Peter Scroder und Otto Scroder, Grund, Hausstätte und Acker, verbunden mit dem Haus, welches er darauf bauen will, für 30 Mark lübsch. Der Besitz liegt östlich St. Lamberts von Mildstedt. Als Rente sind 2 Mark lübsch jährlich festgesetzt. Mitsiegler: Hans Tuckssen und Peter Junssen. d.d. 1510 des Donnerdages under den achten Dagen unser leven Frouwen Visitationis.
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Karsten Boessen zu Husum im Osten verpfändet den Vorständern des Lamberti-Altars daselbst, Karsten Muntenacke (?) Henning Overscherer, Peter Scroder und Otto Scroder, Grund, Hausstätte und Acker, verbunden mit dem Haus, welches er darauf bauen will, für 30 Mark lübsch. Der Besitz liegt östlich St. Lamberts von Mildstedt. Als Rente sind 2 Mark lübsch jährlich festgesetzt. Mitsiegler: Hans Tuckssen und Peter Junssen. d.d. 1510 des Donnerdages under den achten Dagen unser leven Frouwen Visitationis.
LASH, Urk.-Abt. 185 Nr. 96
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum >> 1 Urkunden
1510
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den drei angehängten Siegeln ist nur das des Ausstellers erhalten
Verzeichnung
1510 Juli 4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:08 MEZ