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Herzog Wilhelm von Jülich und Berg bestätigt eine Rente der Städte Ratingen und Düsseldorf
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1510 Oktober 31
Regest: Herzog Wilhelm II. bekennt, daß die Städte Ratingen und Düsseldorf dem Dr. jur. Christian von Coinresheym, dessen Frau und ihren Erben für 1000 Goldgulden zwei Rentbriefe von je 25 Goldgulden verschrieben haben, einen für Vater und Sohn, den anderen für Mutter und Tochter. Die Hauptsumme hat der Herzog empfangen, der sich verpflichtet, die Rente aus den Gefällen von Angermund jährlich zu zahlen. Sollte die Bezahlun nicht erfolgen, kann Düsseldorf den Betrag und den Schaden von den jährlichen Mühlenpächten absetzen. In gleicher Gestalt hat Ratingen eine Urkunde erhalten. - Siegler: der Aussteller. - Dat. 1550 uff alre hilgen avent. Mit Unterschrift (van bevell etc.) Wilhelm Lünyncks mit Erwähnung Philipps Grafen von Waldeck und Bertrams von Lützenrode.
Ausfertigung. Pergament. Siegel ab.
36 x 27 cm
Urkunden
Literaturangabe: Lau, Friedrich: Geschichte der Stadt Düsseldorf, Band 1 Abt. 2: Urkunden und Akten; Düsseldorf 1921, S. 147, Nr. 298
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.