Die Witwe des Lorenz Putz, Bürgers und Tuchmachers zu Schwandorf, verkauft unter Beistandsleistung des Leonhard Groll, Viertelmeisters zu Altenschwand, den von ihrem verstorbenen Mann am 24. Juli 1710 von der gnädigsten Landesherrschaft käuflich erworbenen Hof zu Mappenberg an ihren Schwiegersohn Johann Jakob Roth in Hirschau um 4450 fl. und 50 fl. Leihkauf. Siegler: Carl Sigmund Reichsgraf von Aufseß, Herr zu Winklarn, Schönsee, Frauen- und Reichenstein, Landrichter und Landhauptmann zu Neunburg vorm Wald. Siegelbittzeugen: Michl Pronoldt zu Lengenfeld und Hans Mayr zu Könneröd
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Die Witwe des Lorenz Putz, Bürgers und Tuchmachers zu Schwandorf, verkauft unter Beistandsleistung des Leonhard Groll, Viertelmeisters zu Altenschwand, den von ihrem verstorbenen Mann am 24. Juli 1710 von der gnädigsten Landesherrschaft käuflich erworbenen Hof zu Mappenberg an ihren Schwiegersohn Johann Jakob Roth in Hirschau um 4450 fl. und 50 fl. Leihkauf. Siegler: Carl Sigmund Reichsgraf von Aufseß, Herr zu Winklarn, Schönsee, Frauen- und Reichenstein, Landrichter und Landhauptmann zu Neunburg vorm Wald. Siegelbittzeugen: Michl Pronoldt zu Lengenfeld und Hans Mayr zu Könneröd
Schlossarchiv Fronberg Urkunden 91
BayHStA, GU Schwandorf Nr. 70
Schlossarchiv Fronberg Urkunden
Schlossarchiv Fronberg Urkunden
10.01.1728
Schlossarchiv Fronberg Urkunden
Urkunden
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1728
Monat: 1
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Orig., Perg., Siegel fehlt
Jahr: 1728
Monat: 1
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Orig., Perg., Siegel fehlt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ