Staatliches Forstamt Liebenburg (Bestand)
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NLA WO, 13 I Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.7 Forstverwaltung >> 3.4.7.1 Forstämter
1936-1971
Enthält: Waldarbeiter, Ostarbeiter; sonstige Personalia; Brennholzversorgung; Grundbesitz, Grenz- u. Vermessungssachen; Bodenschätze; Forstschädlinge, Wild, Jagd; Forschungsinstitute; Waldbrände; Wegesachen; Holzwirtschaft, Revierförstereien; Besatzungsmacht.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
Das Staatliche Forstamt Liebenburg wurde erst nach 1945 gegründet. Zum 1. Oktober 1997 wurde das bisherige Forstamt Liebenburg, das zuletzt die Revierförstereien Döhrenhausen, Lichtenberg, Liebenburg, Oder, Schladen, Steinlah und Wöltingerode betreut hatte, aufgelöst und mit Teilen des Forstamtes Lutter zum neuen Nds. Forstamt Liebenburg zusammengefasst. Dieses Forstamt besteht innerhalb der Anstalt Nds. Landesforsten bis heute. Es betreut insgesamt ca. 20.500 Hektar Laub- und Nadelwälder zwischen Alfeld/Leine und Hornburg im nördlichen Harzvorland mit den Revierförstereien Haus Escherde, Lewe, Lichtenberg, Liebenburg, Nettetal, Oder, Salder, Salzdetfurth, Sehlde, Sillium, Söhre, Sorsum und Wendhausen sowie der Funktionsstelle Träger öffentlicher Belange. Einen besonderen Schwerpunkt bilden mit ca. 15.000 ha die Betreuungsforsten, lediglich 5.300 ha Wald befinden sich im Besitz des Landes Niedersachsen.
Stand: August 2016
Bestandsgeschichte: Der Bestand besteht aus drei kleineren Zugängen. Bei der ersten Aussonderung 1954 wurden ältere Akten (vor 1941) in das damalige Hauptstaatsarchiv Hannover überführt, während die wenigen jüngeren Akten nach Wolfenbüttel kamen. Eine weitere Bewertung erfolgte im Herbst 1955, allerdings wurden die im März des Folgejahres übernommenen Akten erst 1988 verzeichnet (Zg. 15/1956).
Bei einem weiteren Bewertungsbesuch im Forstamt 1984 wurden überwiegend ältere Akten vor 1941 übernommen und entsprechend nach Hannover weitergeleitet. Bei der Verzeichnung stellte sich heraus, dass ein Teil dieser Akten (0,3lfdm Betriebskarten, Wegekarten und Flächenregister) ursprünglich nach 1941 den Forstämtern Liebenburg und Wolfenbüttel zuzuordnen waren, so dass diese nach Wolfenbüttel zurückgebracht (Zg. 54/1987) und auf die Bestände 13 I Nds und 13 U Nds aufgeteilt worden.
Im November 1991 fand die bisher letzte Aussonderung statt. Aus der Altregistratur der Jahre 1945-1971 (10 lfdm Akten und 20 Karten) wurden dabei 0,8 lfdm Akten und 8 Karten übernommen (Zg. 49/1991), vorwiegend zu den Bereichen Dienststellenverwaltung, Personalia, Boden- und Holznutzung, Statistiken, Waldschutz, Wildpflege, Jagden sowie Grundstückssachen.
Stand: Juli 2018
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2016/2018)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: nein
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
Das Staatliche Forstamt Liebenburg wurde erst nach 1945 gegründet. Zum 1. Oktober 1997 wurde das bisherige Forstamt Liebenburg, das zuletzt die Revierförstereien Döhrenhausen, Lichtenberg, Liebenburg, Oder, Schladen, Steinlah und Wöltingerode betreut hatte, aufgelöst und mit Teilen des Forstamtes Lutter zum neuen Nds. Forstamt Liebenburg zusammengefasst. Dieses Forstamt besteht innerhalb der Anstalt Nds. Landesforsten bis heute. Es betreut insgesamt ca. 20.500 Hektar Laub- und Nadelwälder zwischen Alfeld/Leine und Hornburg im nördlichen Harzvorland mit den Revierförstereien Haus Escherde, Lewe, Lichtenberg, Liebenburg, Nettetal, Oder, Salder, Salzdetfurth, Sehlde, Sillium, Söhre, Sorsum und Wendhausen sowie der Funktionsstelle Träger öffentlicher Belange. Einen besonderen Schwerpunkt bilden mit ca. 15.000 ha die Betreuungsforsten, lediglich 5.300 ha Wald befinden sich im Besitz des Landes Niedersachsen.
Stand: August 2016
Bestandsgeschichte: Der Bestand besteht aus drei kleineren Zugängen. Bei der ersten Aussonderung 1954 wurden ältere Akten (vor 1941) in das damalige Hauptstaatsarchiv Hannover überführt, während die wenigen jüngeren Akten nach Wolfenbüttel kamen. Eine weitere Bewertung erfolgte im Herbst 1955, allerdings wurden die im März des Folgejahres übernommenen Akten erst 1988 verzeichnet (Zg. 15/1956).
Bei einem weiteren Bewertungsbesuch im Forstamt 1984 wurden überwiegend ältere Akten vor 1941 übernommen und entsprechend nach Hannover weitergeleitet. Bei der Verzeichnung stellte sich heraus, dass ein Teil dieser Akten (0,3lfdm Betriebskarten, Wegekarten und Flächenregister) ursprünglich nach 1941 den Forstämtern Liebenburg und Wolfenbüttel zuzuordnen waren, so dass diese nach Wolfenbüttel zurückgebracht (Zg. 54/1987) und auf die Bestände 13 I Nds und 13 U Nds aufgeteilt worden.
Im November 1991 fand die bisher letzte Aussonderung statt. Aus der Altregistratur der Jahre 1945-1971 (10 lfdm Akten und 20 Karten) wurden dabei 0,8 lfdm Akten und 8 Karten übernommen (Zg. 49/1991), vorwiegend zu den Bereichen Dienststellenverwaltung, Personalia, Boden- und Holznutzung, Statistiken, Waldschutz, Wildpflege, Jagden sowie Grundstückssachen.
Stand: Juli 2018
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2016/2018)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: nein
1,0 sowie 8 Karten
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST