Jost Thielman, Schultheiß und die Schöffen Jacob Potzs, Jacob Kreuseler, Renhardt Sommer, Petter Walckmüller, Niclas Casteleuner und Jacob Schmidt mit ihren Mitgesellen sowie die beiden Bürgermeister Theys Schomacher und Niclas Casteleuner und mit ihnen die ganze Gemeinde Einwohner und Bürger von Hadamar (Obernhadamar), des Gerichts und Fleckens Mitgenossen verkaufen Wilhelm von Langenbach, seiner Frau Juliana, geborene von Hoenberg und seinem Schwager Hans Endrissen von Klingelbach, mit seiner Frau Judith, geborene von Hoenberg wie ihren Erben, ihren gemeinsamen Placken Wiesenwachs oberhalb der Gemeinde Weide, vorn vor der Röder (Reder) Wiese auf dem Röder Wog (Redder Wege ), wendet über der Halsschlae Wiese für 6 Gulden Limburger (Limpurger) Währung, den Gulden zu 24 Albus gerechnet, die sie von den Käufern erhalten haben. Für die Summe sind die Gemeindewege gebaut und gepflastert worden.
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Jost Thielman, Schultheiß und die Schöffen Jacob Potzs, Jacob Kreuseler, Renhardt Sommer, Petter Walckmüller, Niclas Casteleuner und Jacob Schmidt mit ihren Mitgesellen sowie die beiden Bürgermeister Theys Schomacher und Niclas Casteleuner und mit ihnen die ganze Gemeinde Einwohner und Bürger von Hadamar (Obernhadamar), des Gerichts und Fleckens Mitgenossen verkaufen Wilhelm von Langenbach, seiner Frau Juliana, geborene von Hoenberg und seinem Schwager Hans Endrissen von Klingelbach, mit seiner Frau Judith, geborene von Hoenberg wie ihren Erben, ihren gemeinsamen Placken Wiesenwachs oberhalb der Gemeinde Weide, vorn vor der Röder (Reder) Wiese auf dem Röder Wog (Redder Wege ), wendet über der Halsschlae Wiese für 6 Gulden Limburger (Limpurger) Währung, den Gulden zu 24 Albus gerechnet, die sie von den Käufern erhalten haben. Für die Summe sind die Gemeindewege gebaut und gepflastert worden.
1008 a, 72
1008 a Nachlass Jacob Friedrich Eberhard
Nachlass Jacob Friedrich Eberhard >> Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke >> 9 1576-1600
1579-02-22
Ausfertigung Pergament mit anhängendem Siegel, Rundsiegel im Schild zwei gekreuzte Schwerter, in den Feldern 4 Kreuze
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum cathedra petri anno domini 1579
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Gleichzeitig: roder wiese zu obern Hadamar, die Siggelung ist den Junkern gudtwillig geschenckt; Kauffbrieff uber die Kragswieße obig faulbach. So umb 60 Gulden erkaufft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerichtssiegel von Hadamar.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Anfang 17. Jh. beglaubigt vom Notar Jacob Schickhardt aus Siegen, Abt. 1008 a Nr. 181 b .
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Gleichzeitig: roder wiese zu obern Hadamar, die Siggelung ist den Junkern gudtwillig geschenckt; Kauffbrieff uber die Kragswieße obig faulbach. So umb 60 Gulden erkaufft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gerichtssiegel von Hadamar.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Anfang 17. Jh. beglaubigt vom Notar Jacob Schickhardt aus Siegen, Abt. 1008 a Nr. 181 b .
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ
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