Untersuchungsakten für das Jahr 1822
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UAT 243/15
28. /, 129/K 37;
129/K 38 (Nr.18);
aus 129/K 169 (Nr. 18);
129/K 41 Nr. 11 (Nr.23);
129/K 41 Nr. 10 (Nr. 24a-c);
aus 129/K 2 (Nr. 25).
UAT 243/ Justitiariat
Justitiariat >> 2. Untersuchungsakten >> 2.1. Serienakten
(1821)1822-1833
Enthält u.a.: Nr. 1: Untersuchung gegen stud. chir. Niklaus Blum aus Kirchhausen wegen Medikastrierens, 1822-1823.; Nr. 4: Untersuchung gegen stud. ev. theol. Eduard Fischer aus Bielitz/Schlesien wegen seiner Mitarbeit an der Herausgabe eines Liederbuchs für deutsche Burschen, 1822.; Nr. 18: Untersuchung gegen stud. med. Christoph Friedrich Theurer aus Stuttgart und Konsorten wegen Verursachens eines Auflaufs in der Nacht vom 18. zum 19. September, 1822.; Vgl. dazu auch die Untersuchungsakten gegen stud. cam. Konrad Sandberger UAT 243/55.; Nr. 23: Untersuchung gegen stud. iur. Eduard Volmar aus Markgröningen wegen Verführung des Spitälers Christoph Kurz zu übermäßigem Alkoholgenuß mit Todesfolge, 1822.; Nr. 24b: Untersuchung gegen stud. cam. Max von Ulm und Konsorten wegen Verursachens eines Tumultes und des Rufs "Bursch heraus", 1822.; Nr. 25: Requisitionsschreiben des Oberamts Tübingen an das Akademische Rektoramt wegen des Aufenthaltsorts des aus dem Heidelberger Universitätskarzer entflohenen ehemaligen Studierenden Marcellus von Buckowiecki aus dem Großherzogtum Posen, der wegen Hochverrats im Auftrag der preußischen Regierung verhaftet worden war, 1822.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bd Gerichts- und Disziplinarorgane (Tektonik)
- Bd 4 Justitiariat (Tektonik)
- Justitiariat (1811-1829) (Tektonik)
- Justitiariat (Bestand)
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