Auftrittserlaubnisse für Komödianten, Marionettenspieler, Seiltänzer, Marktschreier und andere Schausteller, Bd. 5
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11254 Gouvernement Dresden, Nr. Loc. 14620/05 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Loc. 8, Lit. F; Schr. 9, Loc. 8, No. 5; Vol. I
11254 Gouvernement Dresden
11254 Gouvernement Dresden >> 08. Öffentliche Ordnung in der Stadt Dresden >> 08.11. Öffentliche Schaustellungen, Schank- und Gastgewerbe
1764 - 1793
Enthält u. a.: Anweisungen an die Torschreiber für das Einlassen von fahrenden Schaustellern.- Seiltänzer Jean Cassatte.- Balancier und Drahttänzer Francisco Bergami Carretta.- Schatten- und Nachtspiel von Johann Jacob Voigt.- Instrumentalmusik von Franz Fischer.- Optische Kunststücke von Francisco Rizzieri.- Charles Duclos und das "americanische Wunder-Thier".- Johann Hooghe mit physikalischen und mathematischen Kunststücken.- Nicolaus Dolmer mit einer Sammlung von 150 lebenden ausländischen Vögeln.- Bonaventura Zanini mit drei Lappländern.- Louis Chiariny mit Reitkunststücken.- Francesco de Tibaldi, Marcus Padosany und Johann Friedrich Godelücke mit mathematischen Spiegeln und fremden Tieren.- Jakob Kosputh und sein mechanisches Schattenspiel.- Joseph Roussi mit abgerichteten Hunden und Affen.- Michael Dienel mit astronomischen Kunststücken.
Enthält auch: Tumult an der Ratswache, 1769.
Enthält auch: Tumult an der Ratswache, 1769.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:26 MEZ
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- 08. Öffentliche Ordnung in der Stadt Dresden (Gliederung)
- 08.11. Öffentliche Schaustellungen, Schank- und Gastgewerbe (Gliederung)