C Rep. 101-07 Magistrat von Berlin, Pressestelle beim Oberbürgermeister von Berlin (Bestand)
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C Rep. 101-07
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
Vorwort: C Rep. 101-07 Magistrat von Berlin, Pressestelle beim Oberbürgermeister von Berlin
1. Behördengeschichte
Ende Juni 1945 wurde in der Abteilung für Volksbildung des Magistrats eine "Presseabteilung" eingerichtet, die - zum "Presseamt" umgebildet - ab Januar 1947 zum Ressort des Generalsekretariats des Oberbürgermeisters gehörte. Die Aufgaben des Presseamtes bestand in der Koordinierung und einheitlichen Lenkung der Informationen über die Tätigkeit des Magistrats und seiner nachgeordneten Einrichtungen an die Medien.
Von 1947 bis 1949 leitete Dr. Rudolf Pamperrie (*1896) das Presseamt.
In den Jahren 1950 bis 1952 wurde es zum "Amt für Information" ausgebaut, wobei neben der Sammlung und Weitergabe von Informationen auch die schriftliche Agitation durch Drucksachen, Flugblätter oder Plakate zu den Aufgaben gehörte. Bereits im Februar 1953 wurde das Amt für Information wieder aufgelöst und für den ursprünglichen Aufgabenbereich als "Pressestelle" weitergeführt. Von 1959-1961 war Max Frenzel als Leiter der Pressestelle tätig.
1964 ist dem Bereich "Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters" die Zuständigkeit für die "Pressestelle" übertragen worden; seit 1976 war die Pressestelle dann wieder dem Bereich des Oberbürgermeisters zugeordnet.
Von 1978 bis 1979 war Paul Platen (*1923) Leiter der Pressestelle des Magistrats.
Ab 1981 bis 1990 trug die Dienststelle die Bezeichnung "Presseabteilung des Magistrats". 1984 erfolgte die Abberufung von Fritz Steinwasser als Leiter der Presseabteilung und die Einsetzung von Dr. Rolf Liebold in diese Funktion.
Im Januar 1990 beschloss der Magistrat die Einführung der Funktion eines "Pressesprechers und Leiters der Presseabteilung des Magistrats".
Nach den Kommunalwahlen vom 06. Mai 1990 berief der neu gewählte Magistrat Ende Mai 1990 den bisherigen Sprecher Karl-Dieter Seifert ab und ernannte Christian Hoßbach zum Sprecher des Magistrats und Leiter der Presseabteilung beim Oberbürgermeister.
Nach der demokratischen Wiedervereinigung der Stadt und der Schaffung einer gemeinsamen Landesverwaltung Ende 1990 oblagen die Aufgaben der Pressearbeit seitdem der zuständigen Abteilung in der Senatskanzlei.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 828 Akteneinheiten (15,75 lfm) mit der Laufzeit 1945 bis 1990.
Er beinhaltet Akten: Leitung, Kader/Personal, Arbeitsorganisation und die Referate Presse und Rundfunk, Propaganda und Information. Darin befinden sich u.a. Verwaltungsangelegenheiten, Arbeitsorganisation, Presseveröffentlichungen und -notizen, Mitteilungen zur Veröffentlichung, Mitteilungen an die Bezirksämter, Berichte, Protokolle, Reden und Erklärungen des Oberbürgermeisters, Schriftwechsel, Informationsberichte aus den Stadtbezirken, Tätigkeitsberichte und Nachrichtensendungen.
Eine Findkartei aus den Jahren 1964/1965 und eine damals erarbeitete Systematik bilden die Grundlage für diese Verzeichnung, ergänzt um Bestandszuwächse bis 1990. Die damaligen Aktentitel und Bezeichnungen wurden teilweise hierbei übernommen (z.B. Westberlin/westberliner und Westdeutschland/westdeutsche).
Im Rahmen der Beschreibung der Beständeübersicht Teil C wurde dieser Bestand aus dem Bestand "Der Oberbürgermeister von Berlin" (C Rep. 101) herausgelöst, neu gebildet und mit der Augias-Software 8.3 verzeichnet. Die Akten sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch zugänglich.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 101-07, Nr. xxx
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100 - Magistrat von Berlin, Bereich Sekretär
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats (Magistratsbeschlüsse)
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 106-02 - Magistrat von Berlin, Wirtschaftsrat des Bezirkes
LAB C Rep. 108 - Magistrat von Berlin, Abteilung Justiz
LAB C Rep. 109 - Magistrat von Berlin, Abteilung Bau- und Wohnungswesen
LAB C Rep. 122 - Magistrat von Berlin, Stellvertreter des Oberbürgermeisters für internationale Verbindun-gen auf kommunalem Gebiet
LAB C Rep. 124 - Magistrat von Berlin, Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters
LAB C Rep. 124-02 - Magistrat von Berlin, Abteilung Kader
4. Literatur
Bestandsübersicht : Magistrat von Groß-Berlin : Pressestelle: In: Schriftenreihe des Stadtarchivs 1/1966.- Berlin 1966. Signatur: Ser 60(3,1) (1).
Berlin, November 2010 / Dezember 2017 / September 2023 Annette Thomas / Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Ende Juni 1945 wurde in der Abteilung für Volksbildung des Magistrats eine "Presseabteilung" eingerichtet, die - zum "Presseamt" umgebildet - ab Januar 1947 zum Ressort des Generalsekretariats des Oberbürgermeisters gehörte. Die Aufgaben des Presseamtes bestand in der Koordinierung und einheitlichen Lenkung der Informationen über die Tätigkeit des Magistrats und seiner nachgeordneten Einrichtungen an die Medien.
Von 1947 bis 1949 leitete Dr. Rudolf Pamperrie (*1896) das Presseamt.
In den Jahren 1950 bis 1952 wurde es zum "Amt für Information" ausgebaut, wobei neben der Sammlung und Weitergabe von Informationen auch die schriftliche Agitation durch Drucksachen, Flugblätter oder Plakate zu den Aufgaben gehörte. Bereits im Februar 1953 wurde das Amt für Information wieder aufgelöst und für den ursprünglichen Aufgabenbereich als "Pressestelle" weitergeführt. Von 1959-1961 war Max Frenzel als Leiter der Pressestelle tätig.
1964 ist dem Bereich "Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters" die Zuständigkeit für die "Pressestelle" übertragen worden; seit 1976 war die Pressestelle dann wieder dem Bereich des Oberbürgermeisters zugeordnet.
Von 1978 bis 1979 war Paul Platen (*1923) Leiter der Pressestelle des Magistrats.
Ab 1981 bis 1990 trug die Dienststelle die Bezeichnung "Presseabteilung des Magistrats". 1984 erfolgte die Abberufung von Fritz Steinwasser als Leiter der Presseabteilung und die Einsetzung von Dr. Rolf Liebold in diese Funktion.
Im Januar 1990 beschloss der Magistrat die Einführung der Funktion eines "Pressesprechers und Leiters der Presseabteilung des Magistrats".
Nach den Kommunalwahlen vom 06. Mai 1990 berief der neu gewählte Magistrat Ende Mai 1990 den bisherigen Sprecher Karl-Dieter Seifert ab und ernannte Christian Hoßbach zum Sprecher des Magistrats und Leiter der Presseabteilung beim Oberbürgermeister.
Nach der demokratischen Wiedervereinigung der Stadt und der Schaffung einer gemeinsamen Landesverwaltung Ende 1990 oblagen die Aufgaben der Pressearbeit seitdem der zuständigen Abteilung in der Senatskanzlei.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 828 Akteneinheiten (15,75 lfm) mit der Laufzeit 1945 bis 1990.
Er beinhaltet Akten: Leitung, Kader/Personal, Arbeitsorganisation und die Referate Presse und Rundfunk, Propaganda und Information. Darin befinden sich u.a. Verwaltungsangelegenheiten, Arbeitsorganisation, Presseveröffentlichungen und -notizen, Mitteilungen zur Veröffentlichung, Mitteilungen an die Bezirksämter, Berichte, Protokolle, Reden und Erklärungen des Oberbürgermeisters, Schriftwechsel, Informationsberichte aus den Stadtbezirken, Tätigkeitsberichte und Nachrichtensendungen.
Eine Findkartei aus den Jahren 1964/1965 und eine damals erarbeitete Systematik bilden die Grundlage für diese Verzeichnung, ergänzt um Bestandszuwächse bis 1990. Die damaligen Aktentitel und Bezeichnungen wurden teilweise hierbei übernommen (z.B. Westberlin/westberliner und Westdeutschland/westdeutsche).
Im Rahmen der Beschreibung der Beständeübersicht Teil C wurde dieser Bestand aus dem Bestand "Der Oberbürgermeister von Berlin" (C Rep. 101) herausgelöst, neu gebildet und mit der Augias-Software 8.3 verzeichnet. Die Akten sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch zugänglich.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 101-07, Nr. xxx
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100 - Magistrat von Berlin, Bereich Sekretär
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats (Magistratsbeschlüsse)
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 106-02 - Magistrat von Berlin, Wirtschaftsrat des Bezirkes
LAB C Rep. 108 - Magistrat von Berlin, Abteilung Justiz
LAB C Rep. 109 - Magistrat von Berlin, Abteilung Bau- und Wohnungswesen
LAB C Rep. 122 - Magistrat von Berlin, Stellvertreter des Oberbürgermeisters für internationale Verbindun-gen auf kommunalem Gebiet
LAB C Rep. 124 - Magistrat von Berlin, Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters
LAB C Rep. 124-02 - Magistrat von Berlin, Abteilung Kader
4. Literatur
Bestandsübersicht : Magistrat von Groß-Berlin : Pressestelle: In: Schriftenreihe des Stadtarchivs 1/1966.- Berlin 1966. Signatur: Ser 60(3,1) (1).
Berlin, November 2010 / Dezember 2017 / September 2023 Annette Thomas / Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ