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Gewässersachen
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Enthält: Wasserbau (Mühle) des Weinhändlers Ph.H. Duncker in Altenstadt; Versäumnisse des Kreisbaurats Schlumberger bei Erbauung des Mühlwehrs bei Deggingen; Wasserbauwesen (Wasserrad) des Zimmermanns Joh. Bantleon und des Färbers Christian Kiederlen in Großsüßen; Wiesenwässerung aus der Lauter bei Kleinsüßen; Streitsache zwischen Ölmüller Johann Georg Bantleon und Ölmüller Johann Georg Pressmar von Giengen; Änderung eines Wehrs durch Heinrich Bauer und Genossen in Altenstadt; Wiederaufbau der Filsbrücke in Giengen; Wasserwerk des Bauern Joh. Schühle in Überkingen; Wasserbau des Papierfabrikanten Ernst Rhein in Wiesensteig; Ableitung des in den Keller des Rechtsanwalts Bucheler in Geislingen eindringenden Wassers; Überschwemmung der Poststraße bei Überkingen; Verlängerung der städtischen Wasserleitung in Geislingen bis zur Rohrachquelle (mit Plan über die Quellerfassung des Maschinenfabrikanten Daniel Staub, Situationsplan, Grundriß und Querschnitt der Schimmelmühle, Querschnitt der Quellfassung, gefertigt 10.12.1877); Einsetzung von Eisbrechern in die Fils durch den Fabrikanten Staub in Kuchen; Wasserwerk (Metalldreherei) des Mechanikers Sebastian Wilhelm Hagenmayer in Deggingen; Absperrung eines Wasserlaufs durch den Fischer Georg Barth in Gerhausen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.