Mechthild von Kemnat, Witwe des Friedrich Truchsess von Rohrdorf, verkauft dem Kloster mit Zustimmung des Truchsessen Walter von Warthausen als Pfleger ihrer Söhne Berthold und Walter und ihrer Tochter Agatha für 407 Mark Silber ihren Hof bei Fleischwangen und weitere genannte Güter und Leibeigene in Fleischwangen.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 U 2858
B 523 Bü 253
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 I Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 1: Urkunden
Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 1: Urkunden >> Urkunden >> 14. Jahrhundert
1303 Januar 30 (Mittwoch vor Mariä Lichtmess)
Urkunden
Ausstellungsort: Meßkirch
Siegler: Bischof Heinrich II. von Konstanz; Ausstellerin; Truchsess Walter von Warthausen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 anh. Siegel in Leder eingenäht
Vermerke: Urkunde durchlöchert, Textverlust
Siegler: Bischof Heinrich II. von Konstanz; Ausstellerin; Truchsess Walter von Warthausen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 anh. Siegel in Leder eingenäht
Vermerke: Urkunde durchlöchert, Textverlust
Kemnat, Mechthild von
Rohrdorf, Agatha von
Rohrdorf, Berthold von; Truchsess
Rohrdorf, Friedrich von; Truchsess
Rohrdorf, Walter von; Truchsess
Warthausen, Walter von; Truchsess
Fleischwangen RV
Meßkirch SIG
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster, Güter
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster, Leibeigene
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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