Nachlass Held, Josef (Bestand)
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NL Held Josef Nachlass Held, Josef
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe F - K
1914-1959
Kurzbeschreibung Nachlass Josef Held: Lebensdaten:
10.6.1902 - 30.9.1964
Beruf bzw. Ämter:
Jurist und Volkswirt; Verleger und Rechtsanwalt, seit 1930 in München, seit
1932 in Regensburg; ältester Sohn des bayer. Ministerpräsidenten Heinrich Held;
1926-1933 Redakteur der Verkehrs- und Wirtschaftszeitschrift "Die freie
Donau"; 1932 Geschäftsleiter (ab 1938 Hauptgesellschafter) des elterlichen
Verlags- und Druckereiunternehmens Gebr. Held GmbH (vormals Gebr. Habbel
GmbH)
Inhalt:
Krankenaufenthalt in Lugano; Studienunterlagen und -mitschriften (Philosophie,
Geschichte, Literatur, Jurisprudenz); Dissertationen mit Material 1925 und 1927;
Biographie über Vater Heinrich Held mit Unterlagen; Kontroversen mit Karl
Otmar von Aretin und mit Otto Zierer über die Rolle Helds bei der
Machtergreifung 1933; Verlegertätigkeit; Unterlagen zum
Rhein-Main-Donau-Kanal; politische Tätigkeit (CSU); Wiedergutmachung und
Rückforderung des Vermögens der 1933 gleichgeschalteten bäuerlichen
Genossenschaften Dr. Georg Heims; Korrespondenz, Rezensionen,
Veröffentlichungen, Materialsammlung
10.6.1902 - 30.9.1964
Beruf bzw. Ämter:
Jurist und Volkswirt; Verleger und Rechtsanwalt, seit 1930 in München, seit
1932 in Regensburg; ältester Sohn des bayer. Ministerpräsidenten Heinrich Held;
1926-1933 Redakteur der Verkehrs- und Wirtschaftszeitschrift "Die freie
Donau"; 1932 Geschäftsleiter (ab 1938 Hauptgesellschafter) des elterlichen
Verlags- und Druckereiunternehmens Gebr. Held GmbH (vormals Gebr. Habbel
GmbH)
Inhalt:
Krankenaufenthalt in Lugano; Studienunterlagen und -mitschriften (Philosophie,
Geschichte, Literatur, Jurisprudenz); Dissertationen mit Material 1925 und 1927;
Biographie über Vater Heinrich Held mit Unterlagen; Kontroversen mit Karl
Otmar von Aretin und mit Otto Zierer über die Rolle Helds bei der
Machtergreifung 1933; Verlegertätigkeit; Unterlagen zum
Rhein-Main-Donau-Kanal; politische Tätigkeit (CSU); Wiedergutmachung und
Rückforderung des Vermögens der 1933 gleichgeschalteten bäuerlichen
Genossenschaften Dr. Georg Heims; Korrespondenz, Rezensionen,
Veröffentlichungen, Materialsammlung
38
Bestand
Akten
deutsch
0,80; 2016
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ