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Verleihung des Braurechts an die Stadt Kassel
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Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe K >> 1 Ka >> 1.4 Kassel, Stadt >> 1.4 3 1385-1399
1395 November 30
Ausfertigung, Pergament (beschädigt, aufgezogen), Siegel (ab und verloren).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Revers der Stadt Kassel für Landgraf Hermann von Hessen über das Recht, Bier zu brauen, zu schenken und zu verkaufen, auch den Preis dafür nach Belieben, jedoch ohne Nachteil für den landgräflichen Bierkauf in der Stadt, zu setzen. Nur Ansässige sollen Bier daselbst schenken; fremde Biere, außer zum eigenen Verbrauch, nicht eingeführt werden. Für sich selbst bedingt der Landgraf, dass ihm bzw. den in seinem Auftrage kommenden Amtleuten von den Bürgern soviel Bier, als er braucht, das Fuder für drei Pfund hessische Pfennige, verkauft werde. Für dieses Privileg sowie wegen Vergehungen, die ein Teil der Bürger sich gegen ihn hat zu schulden kommen lassen, hat die Stadt dem Landgrafen ein Geschenk von 2.500 Gulden verehrt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.