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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Rheingraf Johann IV. Wildgraf zu Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirberg...
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1463 Juli 29, Heidelberg
Abschrift (dt.), Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg off frittag nach sannct Jacobs tag anno domini millesimo quadringentesimo sexagesimo tertio.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Rheingraf Johann IV. Wildgraf zu Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirberg), Rheingraf zum Stein (Steyn), gemeinsam mit Ritter Bernhard von Bach, kurpfälzischer Marschall, auf der einen Seite und Ritter Weiprecht von Helmstadt auf der anderen Seite, bezüglich der Ansprüche auf den Ruppertsberg (Rupertsperg) mit seinem Zubehör. Der Vergleich besagt, dass Ritter Weiprecht von Helmstadt und seine Erben den Ruppertsberg von Johann IV. als Erblehen inne haben sollen, wie es ebenfalls in früherer Zeit zwischen dem Rheingrafen und dem verstorbenen Eberhard von Hirschhorn (Hirtzhorn) gewesen ist.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Keine
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Ruppertsberg (Rupertsperg) (LKr. Bad Dürckheim, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Stein zum, Johann IV., Rheingraf, Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg (3) Helmstatt, Weiprecht von (4) Bach, Bernhard von, Marschall, Ritter (5) † Hirschhorn, Eberhard von
Vergleich
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.