Nicht angeführt (Kurze Wiedergabe über das Konzentrationslager Flossenbürg).
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0.4, 046/1617a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 63
former reference number: 266a, Folio 63
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Lagerstärke
30.04.1945
Die Arbeitsstunden waren 12 am Tag einschl. der Mittagspause. Zum Stammlager Flossenbürg gehörten 47 Nebenkommandos für Männer und 27 für Frauen. Es gab 22.000 Männer und 14.700 Frauen, die in diesen Lagern arbeiteten. Von den Männerlagern waren Hersbruck, Leitmeritz, Obertraubling, Mülsen, Saal Donau die Schlimmsten. In Hersbruck und Leitmeritz wurde ausschließlich unter Tage gearbeitet. Von 5.000 Häftlinge in den verschieden. Kommandos starben täglich 100 und manchmal mehr. Nach Obertraubling waren im 02.1945 700 Häftlinge transportiert worden und am 15.04.1945 waren nur 405 Männer am Leben. In zwei Monaten starben 295 Häftlinge, das sind 42 %. Während der letzten zwei Monate starben im Haupt- und in den Nebenlagern 14.739 Männer und ca. 1.300 Frauen, das sind fast 67 %.
Konzentrationslager Flossenbürg, Zeugen M. Kucera, K. Prochaska
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ