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Enthält u.a.: Verlagsmanuskript einer Veröffentlichung über K.G. (ohne Verfasser), vermutlich 1964; Abschriften diverser Zeitungsartikel u.a. betr. Eröffnung der Gedenkstätte Hadamar, 1964; handschriftliche Notizen zu Orten und Personen im Zusammenhang mit K.G.s Parisaufenthalt 1945; diverse Aktennotizen u.a. betr. Besuch von Heiner Lichtenstein in Berchum, 1965; Abschriften diverser Schriftwechsel u.a. mit L←on Poliakov und Elfriede Gerstein; Kopie des Gesprächsprotokolls von Heiner Lichteinstein und Avner Less über die Rolle K.G.s beim Eichmann-Verhör 1960, 1964
Darin u.a.: Zeitungsartikel über die Gewährung einer Hinterbliebenen-Rente für die Witwe und die Kinder Gerstein, 1964; zum 20. Todestag K.G.s, 1965; zur jüdischen Reaktion der Rehabilitierung K.G.s, 1964; Druckschriften: "Evangelische Verantwortung", 1964, 1965; "Kirchen-Bote" mit einem Bericht über die Rehabilitierung K.G.s, 1965; Ortsplan von Mössingen; Wanderkarte Stuttgart-Tübingen-Balingen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.