Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Die Bewegung im Kanton Neustadt, Untersuchungsakten und Beweisstücke
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.22 Revolutionäre Bewegung im Kanton Neustadt >> Die Bewegung im Kanton Neustadt, Untersuchungsakten und Beweisstücke
1849-01-01/1849-12-31
Enthält: Untersuchung gegen Ignaz Rassiga aus Neustadt, Rechnungsführer der Ökonomiekommission (Bl. 1 - 4); Kassenbeschlagnahmungen (5 - 13); Einquartierungen und Requisitionen auf Veranlassung des Kantonalausschusses (Bl. 14 - 25); Belege zur Tätigkeit des Zivilkommissärs Dr. Klein in Neustadt (Bl. 26 - 34); "Neue Belege" zur Tätigkeit des Quartiermeisters Bittong (Bl. 36 - 38); desgleichen gegen J. V. Weber, Hauptmann des Sensenkorps und Joh. Wanger, Hauptmann der Turnerkompanie, dabei eine vom Kommando der Volkswehr Neustadt zusammengestellte Zahlungsliste der Freischarenlegion (Bl. 42 - 61); desgleichen zur Tätigkeit J. Wernerts wegen Requisition eines zweispännigen Wagens (Bl. 62 - 64); desgleichen gegen Jung, Platzkommandanten in Neustadt (Bl. 65 - 97); desgleichen gegen die Zivilkommissäre Dr. Klein und F. Hilgard (Bl. 98 - 107); desgleichen gegen Ferd. Beust, Mitglied der Militärkommission der pfälzischen Volkswehr, und Oberstleutnant Strasser (Bl. 108 - 126); desgleichen gegen Blenker, Luchesi, Oberquartiermeister Hauck und Oberleutnant Pisoni (Bl. 127 - 134); desgleichen gegen Militärkommissär Weidig und Volkswehrkommandant Borscht (Bl. 135 - 140); desgleichen gegen G. Techow, Mitglied der Militärkommission (Bl. 141 - 148); desgleichen gegen K. Resch, Mitglied des Kommandos der Volkswehr in Ludwigshafen (Bl. 149 - 151); desgleichen gegen L. Schlincke, Mitglied der Militärkommis-sion (Bl. 152 - 155); desgleichen gegen den Adjutanten C. Ranickel (Bl. 156 - 159); desgleichen gegen Kinkel (Bl. 160 - 162); desgleichen gegen Fenner von Fenneberg (Bl. 163 - 166); Rechnungsnachweise und Belege des Neustadter Kantonalausschusses (Bl. 168 - 838), enthält überwiegend Freischeine für Eisenbahn- und Omnibusfahrten, Requisitionen von Postpferden, Lieferung von Hafer und Heu, Anfertigung von Schmiedearbeiten, Medikamentenrechnungen und Rechnungen für diverse andere Lieferungen, Kassa-Buch der Finanzkommission des Kantonalausschusses Neustadt, Löhnungslisten des in Neustadt sich befindlichen Kommandos
darin: Amts- und Intelligenzblatt der provisorischen Regierung der Rheinpfalz, Nr. 9, Kaiserslautern, 2. Juni 1849, 4 S. (Bl. 3f.); "Marschroute" für Wilhelm Vogel für eine "Dienstreise" von Neustadt nach Edenkoben, Unterzeichner: Das Platz-Kommando zu Neustadt, Jung, Neustadt a.d.H., 31. Mai 1849, Vordruck mit handschriftlichen Ergänzungen, 35,3 x 21,8 cm (Bl. 96); Rechnung der Lithographischen Anstalt Carl Mayer, Neustadt a.d.H., mit Ansicht eines Eisenbahnzuges, des Bahnhofs Neustadt, des Hambacher Schlosses, des Kasimirianums und des Haardter Schlosses (?) auf dem Kopfbogen, Neustadt 1849, lithogr. vervielfältigt, Druck mit handschriftlichen Ergänzungen, 17,5 x 21,3 cm (Bl. 455); "Schein gültig zur Eisenbahnfahrt nach Neustadt", Hg.: Das Oberkommando von Ludwigshafen, Blenker, o.O., o.D., Vordruck mit handschriftlichen Ergänzungen und Stempelung "Das Oberkommando d(er) pfaelz(ischen) Volkswehr", 3,8 x 10 cm (Bl. 128)
Oberlandesgericht Zweibrücken
838 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.