Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen (VdH) – Ortsverband Hof (Bestand)
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bestellnummer: O 36
Stadtarchiv Hof (Archivtektonik) >> Unterlagen von Vereinen und anderen Organisationen
Der Verband der Heimkehrer (VdH) war in Hof von 1949 bis 2003 durch einen Kreis- oder Ortsverband vertreten. Der VdH entstand aus dem Bestreben der Kriegsheimkehrer, ihren Forderungen dem Staat gegenüber Nachdruck zu verleihen, die sich u.a. aus der von ihnen geleisteten Reparationsarbeit herleiten ließen. Des Weiteren setzte er sich für die Freilassung noch inhaftierter deutscher Kriegsgefangener und die soziale Eingliederung der Entlassenen ein. Am 5.9.1949 wurde auf Initiative des Heimkehrers Heinrich Lang im Schützenhaus der Kreisverband Hof des VdH gegründet. Heinrich Lang übernahm die Ämter des 2. Vorstands und Schriftführers, zum 1. Vorstand wurde Andreas Wölfel, zur Kassenleiterin Hildegard Potthof gewählt. In den späteren Jahren stand zunehmend die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund, wozu den Mitgliedern immer wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen angeboten wurden. Auch Krankenbesuche wurden naturgemäß zu einem sich allmählich ausweitenden Tätigkeitsfeld des Vereins für seine Mitglieder. Als im Jahr 1980 das Heimkehrermahnmal am Ort des ehemaligen Grenzdurchgangslagers Moschendorf errichtet wurde, übernahm der VdH die Sorge um eine informative Öffentlichkeitsarbeit an der Stelle des ehemaligen Lagers. Nach der Wiedervereinigung hat die Initiative der Hofer Verbandsmitglieder im benachbarten Sachsen zur Entstehung eines Kreisverbands „Obervogtland“ geführt. Am 13. September 2003 fassten die Mitglieder den Beschluss zur Auflösung des Vereins. Das zunehmende Alter und der Gesundheitszustand der Mitglieder ließen eine intakte Verbandsarbeit nicht mehr zu, ließ sich der örtlichen Presse als hauptsächliche Begründung entnehmen.
1. Mitglieder und Vereinsleben (1959-2003)
2. Heimkehr und Lager (1948-1980)
3. Mahnmal Moschendorf (1980)
4. Sonstiges (1987)
Form und Inhalt: - Signatur des Bestandes: O 36
- Bezeichnung des Bestandes: Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen (VdH) – Ortsverband Hof
- Umfang des Bestandes: 1 Archivkarton
- Findmittel: Findbuch
- Beschreibung des Bestandes (wesentliche Inhalte mit Angabe der Laufzeit):
1. Mitglieder und Vereinsleben (1959-2003)
2. Heimkehr und Lager (1948-1980)
3. Mahnmal Moschendorf (1980)
4. Sonstiges (1987)
- Angaben zur Bestandsgeschichte (mit Literaturhinweisen):
Nach der Auflösung des Vereins im Herbst 2003 wurden die Unterlagen vom letzten Vorsitzenden, Herrn Adolf Böhm, dem Archiv und dem Museum Bayerisches Vogtland geschenkt. Ein Stück wurde dem Bestand KK, zwei Verzeichnungseinheiten wurden dem Bestand XO einverleibt. Diese Stücke sind mit den entsprechenden Signaturen in diesem Findbuch mit angegeben. Mit Ausnahme der Ehrennadeln des Verbandes wurden alle weiteren dreidimensionalen Gegenstände den Beständen des Museums eingefügt:
Inventarnummer 2/4, 5/47: Wandteller „20jähr. Jubiläum Ortsverband Rehau 1949-1969“
Inventarnummer 2/4, 5/48: Wandteller „45 Jahre Heimkehrer-Ortsverband Hof 1994“
Inventarnummer 2/4, 5/49: Tischwimpel, ca. 1995
Inventarnummer 2/4, 1/547: Fahne, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 5/50: Vereinsabzeichen mit Tischständer, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 5/51: Trinkkrug aus Glas mit Vereinsabzeichen, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 6/118: Pelzmütze von Adolf Böhm aus der Kriegsgefangenschaft in der UdSSR, ohne Datum
- rechtliche Verhältnisse (Leihvertrag, Sperrfristen):
Alle Unterlagen und Gegenstände sind Eigentum der Stadt Hof. Sie wurden der Stadt vom letzten Vorsitzenden des Vereins, Herrn Adolf Böhm, als Schenkung überlassen (s. Schenkungsvertrag). Es gelten die Sperrfristen und Benützungsbedingungen der städtischen Archivsatzung.
- Angaben zur Geschichte der Provenienzstelle:
Der Verband der Heimkehrer (VdH) war in Hof von 1949 bis 2003 durch einen Kreis- oder Ortsverband vertreten. Der VdH entstand aus dem Bestreben der Kriegsheimkehrer, ihren Forderungen dem Staat gegenüber Nachdruck zu verleihen, die sich u.a. aus der von ihnen geleisteten Reparationsarbeit herleiten ließen. Des Weiteren setzte er sich für die Freilassung noch inhaftierter deutscher Kriegsgefangener und die soziale Eingliederung der Entlassenen ein. Am 5.9.1949 wurde auf Initiative des Heimkehrers Heinrich Lang im Schützenhaus der Kreisverband Hof des VdH gegründet. Heinrich Lang übernahm die Ämter des 2. Vorstands und Schriftführers, zum 1. Vorstand wurde Andreas Wölfel, zur Kassenleiterin Hildegard Potthof gewählt. In den späteren Jahren stand zunehmend die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund, wozu den Mitgliedern immer wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen angeboten wurden. Auch Krankenbesuche wurden naturgemäß zu einem sich allmählich ausweitenden Tätigkeitsfeld des Vereins für seine Mitglieder. Als im Jahr 1980 das Heimkehrermahnmal am Ort des ehemaligen Grenzdurchgangslagers Moschendorf errichtet wurde, übernahm der VdH die Sorge um eine informative Öffentlichkeitsarbeit an der Stelle des ehemaligen Lagers. Nach der Wiedervereinigung hat die Initiative der Hofer Verbandsmitglieder im benachbarten Sachsen zur Entstehung eines Kreisverbands „Obervogtland“ geführt. Am 13. September 2003 fassten die Mitglieder den Beschluss zur Auflösung des Vereins. Das zunehmende Alter und der Gesundheitszustand der Mitglieder ließen eine intakte Verbandsarbeit nicht mehr zu, ließ sich der örtlichen Presse als hauptsächliche Begründung entnehmen
- Bearbeiter des Bestandes (mit Angabe des Bearbeitungszeitraumes):
Karsten Kühnel (November 2003)
1. Mitglieder und Vereinsleben (1959-2003)
2. Heimkehr und Lager (1948-1980)
3. Mahnmal Moschendorf (1980)
4. Sonstiges (1987)
Form und Inhalt: - Signatur des Bestandes: O 36
- Bezeichnung des Bestandes: Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen (VdH) – Ortsverband Hof
- Umfang des Bestandes: 1 Archivkarton
- Findmittel: Findbuch
- Beschreibung des Bestandes (wesentliche Inhalte mit Angabe der Laufzeit):
1. Mitglieder und Vereinsleben (1959-2003)
2. Heimkehr und Lager (1948-1980)
3. Mahnmal Moschendorf (1980)
4. Sonstiges (1987)
- Angaben zur Bestandsgeschichte (mit Literaturhinweisen):
Nach der Auflösung des Vereins im Herbst 2003 wurden die Unterlagen vom letzten Vorsitzenden, Herrn Adolf Böhm, dem Archiv und dem Museum Bayerisches Vogtland geschenkt. Ein Stück wurde dem Bestand KK, zwei Verzeichnungseinheiten wurden dem Bestand XO einverleibt. Diese Stücke sind mit den entsprechenden Signaturen in diesem Findbuch mit angegeben. Mit Ausnahme der Ehrennadeln des Verbandes wurden alle weiteren dreidimensionalen Gegenstände den Beständen des Museums eingefügt:
Inventarnummer 2/4, 5/47: Wandteller „20jähr. Jubiläum Ortsverband Rehau 1949-1969“
Inventarnummer 2/4, 5/48: Wandteller „45 Jahre Heimkehrer-Ortsverband Hof 1994“
Inventarnummer 2/4, 5/49: Tischwimpel, ca. 1995
Inventarnummer 2/4, 1/547: Fahne, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 5/50: Vereinsabzeichen mit Tischständer, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 5/51: Trinkkrug aus Glas mit Vereinsabzeichen, ohne Datum
Inventarnummer 2/4, 6/118: Pelzmütze von Adolf Böhm aus der Kriegsgefangenschaft in der UdSSR, ohne Datum
- rechtliche Verhältnisse (Leihvertrag, Sperrfristen):
Alle Unterlagen und Gegenstände sind Eigentum der Stadt Hof. Sie wurden der Stadt vom letzten Vorsitzenden des Vereins, Herrn Adolf Böhm, als Schenkung überlassen (s. Schenkungsvertrag). Es gelten die Sperrfristen und Benützungsbedingungen der städtischen Archivsatzung.
- Angaben zur Geschichte der Provenienzstelle:
Der Verband der Heimkehrer (VdH) war in Hof von 1949 bis 2003 durch einen Kreis- oder Ortsverband vertreten. Der VdH entstand aus dem Bestreben der Kriegsheimkehrer, ihren Forderungen dem Staat gegenüber Nachdruck zu verleihen, die sich u.a. aus der von ihnen geleisteten Reparationsarbeit herleiten ließen. Des Weiteren setzte er sich für die Freilassung noch inhaftierter deutscher Kriegsgefangener und die soziale Eingliederung der Entlassenen ein. Am 5.9.1949 wurde auf Initiative des Heimkehrers Heinrich Lang im Schützenhaus der Kreisverband Hof des VdH gegründet. Heinrich Lang übernahm die Ämter des 2. Vorstands und Schriftführers, zum 1. Vorstand wurde Andreas Wölfel, zur Kassenleiterin Hildegard Potthof gewählt. In den späteren Jahren stand zunehmend die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund, wozu den Mitgliedern immer wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen angeboten wurden. Auch Krankenbesuche wurden naturgemäß zu einem sich allmählich ausweitenden Tätigkeitsfeld des Vereins für seine Mitglieder. Als im Jahr 1980 das Heimkehrermahnmal am Ort des ehemaligen Grenzdurchgangslagers Moschendorf errichtet wurde, übernahm der VdH die Sorge um eine informative Öffentlichkeitsarbeit an der Stelle des ehemaligen Lagers. Nach der Wiedervereinigung hat die Initiative der Hofer Verbandsmitglieder im benachbarten Sachsen zur Entstehung eines Kreisverbands „Obervogtland“ geführt. Am 13. September 2003 fassten die Mitglieder den Beschluss zur Auflösung des Vereins. Das zunehmende Alter und der Gesundheitszustand der Mitglieder ließen eine intakte Verbandsarbeit nicht mehr zu, ließ sich der örtlichen Presse als hauptsächliche Begründung entnehmen
- Bearbeiter des Bestandes (mit Angabe des Bearbeitungszeitraumes):
Karsten Kühnel (November 2003)
Sachakte
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 12:52 MESZ