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Korrespondenz von Johann August Eberhard an Friedrich Nicolai
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Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1779
"Wenn Sie böse auf mich sind, mein werthester Freund, so wird es mich nicht wundern...Bald hätte ich über dem academischen Plunder vergessen Ihnen zu danken für Ihre Beschreibung von Berlin und für das Monumentum aere perennius meines Kupfers. Jedermann findet es ähnlich. Davon kann ich selbst nicht urtheylen, davon aber wohl, daß es schön gearbeitet und daß es Ihrem gehorsamen Diener unter den hohen Häuptern unserer hiesigen Gelehrten Republik ein großes Ansehen gibt. Schicken Sie mir doch noch ein paar Exemplare für gute Freunde...Wenn etwas von Ihrer Bibliothek wieder abgedruckt wird, so schicken Sie es mir doch, so bald als möglich, auf meine Kosten.
Hrn. Moses habe ich geschrieben ; er hat mir aber nicht geantwortet. Machen Sie es ihm doch zur Gewissenssache...In allem Ernst: Bitten Sie Hrn. Moses doch nur ein klein Zettelchen allenfalls offen Ihrem Brief beyzulegen, weil ich ihn etwas um Gott gefragt habe, worüber ich begierig bin, Seine Belehrung zu erhalten. Ich umarme ihn so ehrerbietig-freundschaftlich als ein Schüler seinen Lehrer.-Lassen sie ihn von meiner Bitte hören, vielleicht erweichen sie ihn. Prof. Engel umarme ich gleichfalls... Ich umarme Sie Ganz Der Ihre
Joh. Aug. Eberhard"
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.