Rep. 5a, Nr. 2132
Rep. 5a Fach 132 Nr. 56
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 37 Konzessionierte (Chirurgen, Apotheker, Freimeister etc.)
1674-1711
Enthält: - Gesuch des Gerichtsverwalters Albert Deelwater in Lehe an die Regierung vom 29. Juli 1674 um Privilegierung des Petrus Schombart, Apotheker in Bremen, zur Einrichtung einer Apotheke in Lehe mit Versorgung der Garnison Carlsburg; Gesuch Schombarts an die Regierung dazu vom 6. August 1674; Mandat der Regierung an Deelwater vom 13. August 1674 um Befragung der Einwohner in Lehe; Privilegierung Schombarts durch die braunschweig-lüneburgische Regierung in Stade vom 12. März 1677; Gesuch des Daniel Hinrich Balcke, Apotheker in Buxtehude, an die Regierung vom 11. März 1680 um Verlegung seiner Apotheke nach Lehe; Gesuche Schombarts vom 17. März und 6. Dezember 1680 um Beibehaltung seiner Apotheke und Ausdehnungs seines Privilegs auf den dort eingesetzten Provisor Johannes Decanus; Privilegierung Schombarts und seines Provisors durch die Regierung vom 8. Dezember 1680 - Gesuch des Nachfolgers Caspar Christoph Seibert an die Regierung vom 25. September 1703 um Schutz bei seinem Privileg und Verbot der Einrichtung einer Apotheke in Dorum, mit nachfolgendem Mandat der Regierung an den Obervogt Dietrich Hinrich Hoddersen Balling wegen Verbots der Einrichtung einer Apotheke im Land Wursten durch einen fremden Apotheker; Klageschrift des Apothekers Johann Werner Müller in Dorum gegen Seibert vom 9. November 1703; Gesuch der Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten an die Regierung vom selben Tag um Beibehaltung der Apotheke in Dorum, mit nachfolgender Regierungsverfügung; Schreiben des Wismarer Tribunals an die Regierung vom 19. Mai 1704 wegen Appellation der Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten gegen die Regierungsverfügung in ihrer Streitsache gegen Caspar Christoph Seibert, jetzt dessen Nachfolger (mit Anlage: Appellationslibell) - Gesuch des Johann Ulrich Drost an die Regierung vom 24. Februar 1711 um Eröffnung einer Apotheke in Dorum nach dem Wegzug Müllers (mit Anlagen: Rekommendationsschreiben der Einwohner zu Dorum vom 20. Februar 1711, Zeugnis des Arztes Dr. Gustav Daniel Lipstorp für Drost vom 24. Februar 1711); Konzessionserteilung der Regierung für Drost vom 24. Februar 1711
Verzeichnung
Ergänzungen: freier Text: siehe auch Rep. 28 Nr. 2176
Deelwater, Albert, Gerichtsverwalter, Lehe Schombart, Petrus, Apotheker, Bremen u. Lehe Balcke, Daniel Hinrich, Apotheker, Buxtehude Decanus, Johannes, Provisor, Apotheke, Lehe Seibert, Caspar Christoph, Apotheker, Lehe Hoddersen Balling, Dietrich Hinrich, Obervogt, Land Wursten Müller, Johann Werner, Apotheker, Dorum Drost, Johann Ulrich, Apotheker, Dorum Lipstorp, Gustav Daniel, Dr., Arzt
Lehe, Apotheke Dorum, Apotheke Carlsburg, Garnison Wursten, Land, Vorsteher u. Vollmachten Dorum, Einwohner
Apotheke, Lehe Apotheke, Dorum Privilegierung, Apotheken,Lehe u. Dorum Regierung, braunschweig-lüneburgische, Stade Tribunal, Wismar Apotheker, Lehe u. Dorum, Privilegierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
- 1.1 Akten (Tektonik)
- 1.1.1 Erzstift Bremen/Hochstift Verden; Herzogtümer Bremen und Verden: Zentralbehörden und Mittelinstanzen (bis 1715) (Tektonik)
- Schwedisches Regierungsarchiv (Bestand)
- 2 Inneres (Landessachen) (Gliederung)
- 2.2 Spezielle Landessachen (Gliederung)
- 2.2 11 Die königliche Dienerschaft (Gliederung)
- 2.2 11 37 Konzessionierte (Chirurgen, Apotheker, Freimeister etc.) (Gliederung)
Public Domain Mark 1.0 Universell