Vorhaltungen gegen den Schulmeister in Drognitz, Johann Gottlob Leinich, wegen seines bedenklichen Gemütszustandes
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A 29a, I Nr. 3250 (Benutzungsort: Wernigerode)
A 29e, Nr. 1158
A 29a (Benutzungsort: Wernigerode) Konsistorium Leipzig
Konsistorium Leipzig >> 01. Kirchen- und Schulsachen >> 01.12. Superintendentur Neustadt an der Orla >> 01.12.06. Drognitz mit Filiale Reitzengeschwenda
1757 - 1796
Enthält u.a.: Druckschriften: "Ein schönes Lied" Mel. Jesus meine Zuversicht. - Nachrichten über Unwetter in Spanien, Tanger (Afrika), Österreich und Schlesien, 1785. - Bericht von einer See-Missgeburt, 1757. - Merkwürdige Nachricht und Beschreibung von einem grausamen Meer-Wunder, 1765. - Merkwürdige Beschreibung von einem Wunder-Vogel, 1780. - Wunderbare Begebenheit, die sich im Jahr 1757 bei Altenburg mit einem Hirten namens Franz Götze zugetragen hat, welcher nachdem er zwei Tage tot gewesen, wieder erwacht, und vieles prophezeit hat. - Himmelsbrief, 1767. - Merkwürdige Rede eines Kroatischen Geistlichen an diejenigen, welche ins Feld zogen, 1778. - "Zwölf Klagen" über das ärgerliche unchristliche Christentum, so von unterschiedlichen evangelischen Lehrern in diesem XVII Seculo geführet worden sind,1729 samt Vorrede Dr. Philipp Jacob Spener aus dem Jahr 1684, darin befindet sich eine Gedenkmedaille an die große Teuerung 1771-1772 in Sachsen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Tektonik)
- 01.04.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.01.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Konsistorium Leipzig (Bestand)
- 01. Kirchen- und Schulsachen (Gliederung)
- 01.12. Superintendentur Neustadt an der Orla (Gliederung)
- 01.12.06. Drognitz mit Filiale Reitzengeschwenda (Gliederung)