Neubau eines Botenhauses in Artelshofen
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E 49/II Nr. 1146
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
19.07.1756
Enthält:
1756 Juli 19: Protokoll.
Nachdem mit dem Neubau eines Botenhauses schon begonnen wurde, laut Bericht des Verwalters aber speziell die Bauern aus Oberartelshofen sich weigerten, Fronfuhren zu leisten, wurden die nachfolgend genannten Untertanen geladen und befragt.
Christoph Hufnagel: Er zahle sein Frongeld und müsse daher nicht fahren. Fuhr bislang auch nicht, versprach aber, noch diese Woche zu fahren.
Peter Grötsch: Würde fahren. Hat schon 5 Fuhren geleistet.
Hans Leimberger, Schmied: Er fahre sehr gerne, schon weil die Herrschaft sich seines Handwerks angenommen hatte. 11 Fuhren.
Hans Funck: Weigert sich keineswegs, tätigte schon 5 Fuhren.
Georg Schaupp: Hat schon 5 Fuhren geleistet, könne nur morgen und übermorgen nicht.
Georg Schmid: Weigert sich nicht, hat schon 5 Fuhren getätigt.
Erhard Gemel: 5 Fuhren geleistet, wolle morgen wieder fahren.
Hans Bauer: Weigert sich nicht, wolle morgen fahren.
Hans Loos: Hat schon 5 Fuhren getätigt, weigert sich nicht.
1756 Juli 19: Protokoll.
Nachdem mit dem Neubau eines Botenhauses schon begonnen wurde, laut Bericht des Verwalters aber speziell die Bauern aus Oberartelshofen sich weigerten, Fronfuhren zu leisten, wurden die nachfolgend genannten Untertanen geladen und befragt.
Christoph Hufnagel: Er zahle sein Frongeld und müsse daher nicht fahren. Fuhr bislang auch nicht, versprach aber, noch diese Woche zu fahren.
Peter Grötsch: Würde fahren. Hat schon 5 Fuhren geleistet.
Hans Leimberger, Schmied: Er fahre sehr gerne, schon weil die Herrschaft sich seines Handwerks angenommen hatte. 11 Fuhren.
Hans Funck: Weigert sich keineswegs, tätigte schon 5 Fuhren.
Georg Schaupp: Hat schon 5 Fuhren geleistet, könne nur morgen und übermorgen nicht.
Georg Schmid: Weigert sich nicht, hat schon 5 Fuhren getätigt.
Erhard Gemel: 5 Fuhren geleistet, wolle morgen wieder fahren.
Hans Bauer: Weigert sich nicht, wolle morgen fahren.
Hans Loos: Hat schon 5 Fuhren getätigt, weigert sich nicht.
Archivale
Indexbegriff Person: Bauer, Hans
Indexbegriff Person: Funck, Hans
Indexbegriff Person: Gömmel, Erhard
Indexbegriff Person: Grötsch, Peter
Indexbegriff Person: Hufnagel, Christoph
Indexbegriff Person: Leimberger, Hans siehe auch Lein..
Indexbegriff Person: Leinberger, Hans siehe auch Leim...
Indexbegriff Person: Loos, Hans
Indexbegriff Person: Schaupp, Georg
Indexbegriff Person: Schmid, Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Funck, Hans
Indexbegriff Person: Gömmel, Erhard
Indexbegriff Person: Grötsch, Peter
Indexbegriff Person: Hufnagel, Christoph
Indexbegriff Person: Leimberger, Hans siehe auch Lein..
Indexbegriff Person: Leinberger, Hans siehe auch Leim...
Indexbegriff Person: Loos, Hans
Indexbegriff Person: Schaupp, Georg
Indexbegriff Person: Schmid, Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Artelshofen - Oberes Dorf
Artelshofen, Botenhaus
Botenhaus Artelshofen Neubau
Neubau
Verwalter
Fronfuhren
Frondienst, verweigerter
Frongeld
Schmied, Artelshofen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ