Ansprache von Erich Rossmann anläßlich des Abschieds von Charles M. LaFollette. Eine Sendung der amerikanischen Militärregierung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451084/002
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> Januar 1949
Montag, 10. Januar 1949
(O-Ton) Erich Rossmann, Intendant von Radio Stuttgart: Demokratie als Lebensform. Einstellung des deutschen Volkes zur Demokratie muß verbessert werden. Bisher keine ernsthaften Anstrengungen sichtbar, die Demokratie volkstümlich zu gestalten. Schuld dafür liegt bei der Besatzungsmacht und den Deutschen selbst. Der bei der Kapitulation vorhandene Gemeinschaftsgeist ist inzwischen in parteipolitischen Streitereien untergegangen. Demokratische Werte sind unveräußerlich. "Amerika, du hast es besser". Geist der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung ist auch bei deutschen Denkern lebendig gewesen. Deutsche Geschichte ist seit 1848 negativ verlaufen. Besatzungspolitik muß mit demokratischen Prinzipien in Einklang gebraucht werden.
0:09:20
Audio-Visuelle Medien
Rossmann, Erich; Politiker, Kaufmann, Intendant, 1884-1953
Ansprache
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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