Christoph Süssmayr (Siessmayr), Bürger und Bierbrauer zu München, sowie Katharina, seine Ehefrau, verkaufen das Ewiggeld, das die Paulaner des Konvents im Kloster Neudeck bei ihnen aufgenommen haben [siehe Urkunde Nr. 90] an den Jesuitenorden für 1000 Gulden. S: Ewiggeld-Siegel der Stadt München (für die Stadt Dr. Hieronymus Ertl, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber, Johann Georg Fetrer, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter)
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Christoph Süssmayr (Siessmayr), Bürger und Bierbrauer zu München, sowie Katharina, seine Ehefrau, verkaufen das Ewiggeld, das die Paulaner des Konvents im Kloster Neudeck bei ihnen aufgenommen haben [siehe Urkunde Nr. 90] an den Jesuitenorden für 1000 Gulden. S: Ewiggeld-Siegel der Stadt München (für die Stadt Dr. Hieronymus Ertl, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber, Johann Georg Fetrer, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter)
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 91
Paulanerkloster München Urkunden 1698 August 23
Registratursignatur/AZ: M Nr. 6
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1698 August 23
Paulanerkloster Au Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel an Pressel
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1698
Monat: August
Tag: 23
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1698
Monat: August
Tag: 23
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Süssmayr: Christoph, Bürger und Bierbrauer zu München
Süssmayr: Katharina, Ehefrau des Christoph Süssmayr
Ertl: Mathias Hieronymus, Lic. utr. jur., kurfürstl. Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber zu München
Fetrer: Johann Georg, Lic. utr. jur., kurfürstl. Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter
München (krfr.St.)
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ