Wiksel, Felicja geb. Freundenheim
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 5781
BRS 5802
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> W
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 komplette Herrenzimmer-Einrichtung (Mahagoni, von außen und innen furniert, "in erstklassiger Ausführung", "in fast neuem Zustand", gekauft im Dezember 1938 bei der Firma Bross in Drohobycz, bestehend aus 1 Bücherschrank (220 x 210 cm, dreitürig, bis zu Hälfte aus Glas), 1 Schreibtisch (Länge 150 cm, mit Glasplatte), 3 Fauteuils (ledergepolstert, zum Schreibtisch gehörig), 1 Klubgarnitur (bestehend aus 1 mit dunklem Rindsleder bezogenen Couch, 1 runden Tisch (Durchmesser 110 cm)), 1 komplette Speisezimmer-Einrichtung ("zur Zeit der Requisition in vorzüglichem Zustand", gekauft im Dezember 1938 bei der Firma Bross in Drohobycz, bestehend aus 1 zweiteiligen Kredenz (Länge 180 cm, Höhe 175 cm, mit 4 Türen, der obere Teil verglast, Glas an den Ecken gerundet), 1 zweiteiligen Anrichte (Länge 120 cm, Höhe 175 cm, mit 3 Türen, der obere Teil verglast, Glas an den Ecken gerundet), 1 Glasschrank (Vitrine, Länge 100 cm, Höhe 175 cm, vollständig verglast), 1 rechteckigen Ausziehtisch (Länge 120 cm, Breite 90 cm), 8 Stühlen (gepolstert, mit grauem Gobelin mit rosa Muster bezogen), 2 Fauteuils (gepolstert, mit grauem Gobelin mit rosa Muster bezogen), 1 Keshan-Perser-Teppich (200 x 300 cm, kurzhaarig, Bordüre und zentrales Medaillon violett, Hintergrund rosa, "in neuem Zustand", gekauft im Jahre 1937 bei der Firma Sandhaus und Hoffmann in Lemberg), 1 Nain-Perser-Teppich (150 x 200 cm, mit hellem Hintergrund mit lebhaften Blumen in dominierender roter Farbe, Bordüre in roter Farbe, "in erstklassigem Zustand", erworben im Jahre 1939 bei einer öffentlichen Versteigerung in Warschau), 1 Ölgemälde "Professor Jordan (Gründer des Wintersport- und Erholungsortes Zakopane) mit sitzendem Patienten" von Jacek Malczewski (60 x 70 cm, gekauft 1927 oder 1928 von dem späteren Krakauer Stadtpräsidenten Dr. [Mieczyslaw] Kaplicki), 1 Ölgemälde "Drei herrenlose besattelte Pferde auf dem Schlachtfeld nach dem Kampf, am Boden liegend ein gefallener Offizier in Montur aus den Zeiten der Napoleonischen Feldzüge" von Wojciech Kossak (70 x 60 cm, gekauft von einer Enkelin des Malers), Schmuckgegenstände (u.a. 1 Paar Brillant-Ohrgehänge (Brillanten je 1 Karat, beinahe blau-weiß, mit kaum merklichem Zitronenspritz, eingefasst in Weißgold (Gold mit Platin), gekauft im Jahre 1932 bei Juwelier Natan Löwenthal in Drohobycz), 1 Silber-Essbesteck für 12 Personen (Wiener Erzeugnis, ganz aus Silber, Gewicht ca. 10 Kilogramm, gekauft im Jahre 1937 bei der Firma Natan Löwenthal in Drohobycz, zur Zeit der Requisition bestehend aus 153 Einzelstücken: je 12 großen Messern, kleinen Messern, Obstmessern, Fischmessern, breiten Kuchenmessern, großen Löffeln, Dessertlöffeln, Teelöffeln, großen Gabeln, kleinen Gabeln (für Vorspeise), kleinen Gabeln (Kuchenbesteck), kleinen Gabeln (Fischbesteck), 2 Suppenterrine-Löffeln (groß und klein), 1 Soßenlöffel, 1 Zuckerzange, 1 Käsemesser, 2 Tortenbestecken, 2 silbernen Körbchen mit Glasbehälter und 2 kleinen silbernen Löffeln (für Gewürze)), 2 fünfarmige silberne rituelle Sabbat-Leuchter (Gesamtgewicht ca. 3000 Gramm: 1 antiker Silberleuchter mit eingravierten alten hebräischen Motiven (aus reinem Silber, Probe 830, Gewicht ca. 2000 Gramm, Höhe ca. 50 cm, Länge ca. 40 cm, seit 3 Generationen in der Familie, gekauft in Wien als "in Augsburg hergestellt"), 1 Silberleuchter (aus reinem Silber, Probe 800, Gewicht ca. 1000 Gramm, Höhe ca. 35 cm, Länge ca. 15 bis 18 cm, "der zentrale Arm des Leuchters war gerade und die je zwei seitlichen Arme waren rund, nach Innen gebogen", gekauft in 1938 Wien))
1 Bü
Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:49 MEZ
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