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Kabinettsorders an den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten aus kassierten Akten, Bd. 12
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März 1861 - Nov. 1869
Enthält:
- Fortzahlung des Erziehungsgeldes von zwei Talern monatlich für zwei Jahre an die Witwe des praktischen Arztes Dr. Hoppe aus Königsberg i. Pr. für deren Tochter, Berlin, 4. März 1861
- Außerordentliche Unterstützung von 30 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Reinking aus Bromberg, Berlin, 10. Juni 1861
- Fortzahlung des Erziehungsgeldes von 18 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Angehörige an die Witwe des Kreisphysikers Schubert aus Trebnitz, Reg.-Bez. Breslau, für deren Sohn bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres, Baden-Baden, 22. Juli 1861
- Ablehnung der Ernennung des Leibarztes des Herzogs von Ratibor zum Geheimen Sanitätsrat, Ostende, 6. September 1861
- Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Baden-Baden, 30. September 1861
- Aussicht auf eine Unterstützung für die Tochter der Witwe des Regierungs- und Geheimen Medizinalrats Meyer in Minden nach deren Ableben, Berlin, 2. Dezember 1861
- Unterstützung von 50 Talern jährlich aus dem Fonds für Hinterbliebene von Medizinalbeamten für die fünf verwaisten Töchter des Kreisphysikers, Sanitätsrat Dr. Karsten aus Perleberg für die Zeit von deren Nicht-Versorgung mit der Maßgabe der Übertragung des gesamten Betrags auf die übrigen bei anderweitiger Versorgung oder Ableben einer der Schwestern, Berlin, 20. Januar 1862
- Fortzahlung des Erziehungsgeldes von 1 1/2 Reichstalern monatlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Angehörige an die Witwe des Kreiswundarztes Dross aus Neiße, Reg.-Bez. Oppeln, für deren zweite Tochter Bertha über deren vollendetes 15. Lebensjahr hinaus, Berlin, 1. März 1862
- Pension von 50 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene für die Witwe des Kreisphysikers, Sanitätsrat Dr. Becker aus Bonn und eines Erziehungsgeldes von je 30 Talern für jedes ihrer sechs jüngsten Kinder ab dem 1. April 1862 bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres der Knaben und des 15. Lebensjahres der Mädchen, Berlin, 2. April 1862
- Erlaubnis zur medizinischen, chirurgischen und geburtshilflichen Praxis in den preußischen Staaten für den fürstlich Schwarzburg-Sonderhausenschen Geheimen Medizinalrat Dr. Klemm, ansässig in Osselwitz, Kreis Wohlau, Reg.-Bez. Breslau, Berlin, 19. Mai 1862. Benachrichtigung des Außenministers Alexander von Schleinitz, eigenhändige Randverfügung
- Unterstützung von je 60 Talern jährlich an die Ehefrau des pensionierten Bataillonsarztes Strube aus Charlottenburg für deren drei taubstumme Töchter und Ermächtigung des Kriegsministers zur Unterstützung der Töchter nach dem Ableben des Vaters bei Bedürftigkeit, Schloss Babelsberg, 15. Juli 1862
- Nochmalige Unterstützung von 30 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Streich aus Neustadt bei Pinne, Reg.-Bez. Posen, Berlin, 17. Juli 1862
- Erziehungsgeld von 1 1/2 Reichstalern monatlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Angehörige an die Witwe des Kreiswundarztes Brodsack aus Miloslaw, Reg.-Bez. Posen, für ihre beiden jüngsten Töchter bis zur Vollendung des 17. [!] Lebensjahres, Berlin, 17. Juli 1862
- Einmaliges Gnadengeschenk von 100 Talern für den ehemaligen Kreisphysiker Dr. Menne aus Brakel, Kreis Höxter, Reg.-Bez. Minden, Berlin, 5. September 1862
- Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Schloss Babelsberg, 12. November 1862
- Gnadengeschenk von 30 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Prellwitz aus Tilsit auf Gesuch des Konsistorialrats Heinrici, Berlin, 11. April 1863
- Nochmalige Unterstützung von 25 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Hellmuth aus Berlin, Schloss Babelsberg, 13. Juni 1863
- Abzugsfreie Auszahlung der am 16. April 1861 bewilligten Pension und zeitweisen Erziehungsbeihilfe an die Witwe des Kreisphysikers Leistner, derzeit in Elbing, an deren künftigen Aufenthaltsort Plauen, Königreich Sachsen, Karlsbad, 14. Juli 1863
- Gnadengeschenk von 100 Talern für den Kreisphysiker a. D. Dr. Menne aus Brakel, Kreis Höxter, Reg.-Bez. Minden, Baden-Baden, 5. Oktober 1863
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Baden-Baden, 12. Oktober 1863
- Fortzahlung des am 17. Dezember 1851 bewilligten Erziehungsgeldes von 18 Reichstalern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene an den zweiten Sohn des verstorbenen Kreiswundarztes Simon aus Frankfurt (Oder), Alfred Simon, bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres, Berlin, 16. Dezember 1863
- Erlaubnis für den Sanitätsrat Dr. Friedrich Erhard aus Berlin zur Annahme des ihm verliehenen Ritterkreuzes des Herzoglich Sachsen Ernestinischen Hausordens, Berlin, 13. Februar 1864
- Nochmalige Unterstützung von 60 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Reinking aus Bromberg, Berlin, 9. April 1864
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Schloss Babelsberg, 15. Oktober 1864
- Erlaubnis für den Leibarzt des Herzogs von Ratibor, Sanitätsrat Dr. Rauden in Oberschlesien, zur Annahme und zum Tragen des ihm vom Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha verliehenen Verdienstkreuzes, Berlin, 17. Dezember 1864
- Fortzahlung des am 13. Oktober 1856 bis zum vollendeten 17. Lebensjahr bewilligten Erziehungsgeldes von 24 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene an den jüngsten Sohn der Witwe des Kreisphysikers Dr. Begasse aus Belzig bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres, Berlin, 17. Dezember 1864
- Nochmalige Unterstützung von 60 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Reinking aus Bromberg, Berlin, 3. April 1865
- Außerordentliches Gnadengeschenk von 100 Talern für den Wundarzt Franz Wolff aus Malkwitz, Kreis Breslau, Stralsund, 9. Juni 1865
- Fortzahlung des am 8. April 1857 bis zum vollendeten 17. Lebensjahr genehmigten Erziehungsgeldes von 2 Talern monatlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene an die Witwe des in Jauer verstorbenen Kreisphysikers Dr. Alberti in Carthaus bei Liegnitz für deren Sohn Julius Gustav Alberti, in Liegnitz geboren am 30. Juli 1848, bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres, Karlsbad, 18. Juli 1865
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Schloss Babelsberg, 23. Oktober 1865
- Unterstützung von 50 Talern jährlich aus dem Gnadenpensionsfonds für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Noth aus Heringen und eines Erziehungsgeldes von je 25 Talern jährlich für jedes ihrer fünf Kinder ab dem 1. Oktober 1865 bis zur Vollendung 17. Lebensjahres der Knaben und des des 15. Lebensjahres der Mädchen, Berlin, 31. Oktober 1865
- Unterstützung von 50 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Helmuth aus Berlin, Berlin, 13. Dezember 1865
- Pension von 60 Gulden jährlich ab dem 1. Januar 1866 aus dem Pensionsunterstützungsfonds in den Hohenzollernschen Landen für die Witwe des Oberamtswundarztes Raffle aus Benzingen, Oberamtsbezirk Gammertingen, Berlin, 17. Februar 1866
- Gnadengeschenk von 25 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Knape aus Berlin, Berlin, 26. März 1866
- Erlaubnis für den praktischen Arzt Dr. Diemer aus Aachen zur Annahme und zum Tragen des ihm vom König von Schweden verliehenen Ritterkreuzes des Wasa-Ordens, Berlin, 6. August 1866
- Vorläufige außerordentliche Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des Sanitätsrats Dr. Pietsch aus Neusalz (Oder), Reg.-Bez. Liegnitz, Berlin, 15. September 1866
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Berlin, 29. September 1866
- Ablehnung des Gesuchs des Gefreiten C. F. Muschner um Wiederverleihung der Hebammen-Approbation an seine Mutter, verehelichte Eisenbahn-Schreiber Muschner, geb. Hoffmann aus Hirschberg, Berlin, 4. Februar 1867
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 25 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Knape aus Berlin, Berlin, 16. März 1867
- Ablehnung der Wiederverleihung der Hebammen-Approbation an die verehelichte Franke aus Berlin, Berlin, 27. März 1867
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Berlin, 5. Oktober 1867
- Ablehnung der Erhöhung der Pension für die sich in Wien aufhaltende Witwe des vormals nassauischen Medizinalrats Wuth, Berlin, 19. Februar 1868
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 25 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Knape aus Berlin, Berlin, 18. März 1868
- Unterstützung von 200 Talern jährlich vorläufig für fünf Jahre an die Witwe des praktischen Arztes und Wundarztes Dr. Richelot aus Königsberg i. Pr., Schloss Babelsberg, 8. Juni 1868
- Nachträgliche Bewilligung einer 1866 gezahlten außerordentlichen Beihilfe von 60 Talern aus dem Unterstützungsfonds für hilfsbedürftige Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene an die Witwe des Kreisphysikers Dr. Wunsch aus Heiligenstadt, Schloss Babelsberg, 8. Juni 1868
- Fortzahlung der Unterstützung von 200 Talern jährlich aus dem Fonds der Landeskasse in Sigmaringen
zu Pensionen und Unterstützungen für Hinterbliebene von Staatsbeamten für weitere drei Jahre ab dem 1. September 1868 an die unverheirateten Töchter des in Sigmaringen verstorbenen Geheimen Medizinalrats Dr. Batzer, Caroline und Mathilde Batzer, Schloss Babelsberg, 11. Juli 1868
- Einmalige Unterstützung von 50 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Wentzky aus Alt-Damm, Reg.-Bez. Stettin, Baden-Baden, 10. Oktober 1868
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Berlin, 4. November 1868
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 25 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Knape aus Berlin, Berlin, 27. Februar 1869
- Fortlaufende Unterstützung von 50 Talern jährlich aus dem Gnadenpensionsfonds für die Witwe des Gräflich Stolbergschen Physikers, Sanitätsrat Dr. Ficinus aus Stolberg und eines Erziehungsgeldes von je 25 Talern jährlich für jedes ihrer beiden Kinder ab dem 1. Januar 1869 bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, Berlin, 6. März 1869
- Gnadengeschenk von 50 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Streich aus Lauban, Reg.-Bez. Liegnitz, Berlin, 10. März 1869
- Fortlaufende Unterstützung von 50 Talern jährlich aus dem Gnadenpensionsfonds für die Witwe des bei der Irrenanstalt in Hildesheim angestellt gewesenen Hilfsarztes Dr. Rinne, Caroline Rinne in Hannover, und eines Erziehungsgeldes von je 30 Talern jährlich für jedes ihrer beiden Kinder bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, Berlin, 20. März 1869
- Einmalige Unterstützung von 50 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Mockert aus Kuppen bei Saalfeld, Berlin, 27. März 1869
- Gnadengeschenk von 25 Talern für die ehemalige Krankenwärterin Friederike Lindenau aus Berlin, Bad Ems, 21. Juli 1869
- Nochmalige Unterstützung von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Helmuth aus Berlin, Bad Ems, 9. August 1869
- Ablehnung der Zulassung zum Hebammen-Unterricht der verehelichten Caroline Türcke, geborene Beutel, aus Berlin, Berlin, 4. September 1869
- Nochmaliges Gnadengeschenk von 40 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Berlin, 1. November 1869.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.