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Rentverschreibung
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Darin: [Rückvermerk:] Sander Droste to Senden yairlix vp Letare tho Mytfasten j daler vnd 3 ort dalers, van 30 dalers heubtsummen, des byn Jck myner Vicarien Anthonij noch schuldich 20 golt gulden, de geloest van wegen der Stadt Sendenhorst, Vnd noch xx golt g. mit Joist peuck, darmit 20 ß Jairlicher Rente geloest sint, sint tsamen 40 golt gulden, hyranne tho korten dussen breff van 30 daleren heubtsummen, Vnd noch de vyff enckede Golt g. mit Johan plonnies, de an Frantz von Boldeswyngen mede belacht sinth, blyfft hyruan myne schult viij enckede golt gulden myn 9 ß (vgl. Urk. 45). [Rückvermerk:] Sander Droste zu Senden und Agnes Eheleute verschreiben der Vicarie St. Georgii in der Antoni kapelle eine Rente von 1 3/4 silberne Thler (!), anno 1572 auf Samstag nach Oculi in der Fasten. [Rückvermerk:] XIII, No. 332.
Enthält: Die Eheleute Sander Droiste tho Senden und Agnes von Buehr verkaufen dem Hinrich Buirman, Vikar am Georgaltar in der Antoniuskapelle, für 30 Silbertaler eine jährlich zu Mittfasten, dem Sonntag Laetare, fällige Rente von 1 1/2 Silbertalern und 1 Ort (= 1 3/4 Silbertaler) aus ihrem Erbe Hastes in der Bauerschaft Gerkendorp und aus ihrem Erbe Vornholtz in der Bauerschaft Holtendorp, beide im Kirchspiel Senden. Sie verpfänden ihr Erbe, den Schultenhoiff to Westorpp, gelegen im Kirchspiel Ludinckhusen (Lüdinghausen) in der Bauerschaft Westorp, und ihr Erbe Spöden, gelegen im Kirchspiel Senden in der Bauerschaft Gettendorp. Angehängtes Siegel, beschädigt, und Unterschrift der Agenes van Bour.
Siegel beschädigt!
Archivale
Verweis: Repertorium des Archivs, Nr. XIII, 332, S. 288
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.