Verkauf einer Fruchtrente zu Trockenerfurth an Cappel durch Heinrich von Urff
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Urk. 18, 368
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1364 Apr. 25
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1360-1364
1364 April 25
Ausf. Perg. - Urspr. 3 Sg. anh. 1. fehlt. 2. RundSg. des Kanonikers Konrad von Urff. 3. RundSg. Johanns von Urff (Abb.: F.Küch, Sg.zeichnungen HStAM S.292 Nr.16, 293 Nr.1)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno domini 1364 in die sancti Marci ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Urff (Vrfe), Wäppner, bekundet, daß er oder seine Erben mit Zustimmung seiner Brüder Konrad und Johann dem Abt und Konvent von Cappel (Capele) jährlich zu Michaelis eine Fruchtrente von 2 Maltern, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, aus seinem freien Vorwerk zu Trockenerfurth (Trockenerphirde) geben soll. Diese Rente hat der auf dem Vorwerk sitzende Landsiedel jedes Jahr auf den genannten Zinstag in Cappel zu entrichten. Bei Nichtlieferung kann der Abt den Landsiedel nach dem Michaelstag mit Einwilligung des Ausst. pfänden. Auch können Heinrich oder seine Erben die Rente mit 28 lb. Hessischer d. (aythenzuenzig phunt hesschir penninge gudir wer vnd genemir) zurückkaufen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Vrff. Trockinerphrede [!]. Kornguldy zwey maldir off widerkouff. Vrffe vnd Drockinerphird czwey maldir off wederkouff. (Inventar 1527) xx
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Ausst. [Heinrich] von Urff sowie seine Brüder Konrad, Kanoniker (tumherry) zu Fritzlar, und Johann
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 187r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Von und zu Gilsa, F. Frh., Die Burg zu Niederurf und ihre Besitzer (in: ZHG AF 22 = NF 12, 1886) S.99
Vermerke (Urkunde): Literatur: G.List, Stift Spieskappel (1978) S.281
Vermerke (Urkunde): Literatur: W.Küther, OL Fritzlar-Homberg (1980) S.76
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Urff (Vrfe), Wäppner, bekundet, daß er oder seine Erben mit Zustimmung seiner Brüder Konrad und Johann dem Abt und Konvent von Cappel (Capele) jährlich zu Michaelis eine Fruchtrente von 2 Maltern, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, aus seinem freien Vorwerk zu Trockenerfurth (Trockenerphirde) geben soll. Diese Rente hat der auf dem Vorwerk sitzende Landsiedel jedes Jahr auf den genannten Zinstag in Cappel zu entrichten. Bei Nichtlieferung kann der Abt den Landsiedel nach dem Michaelstag mit Einwilligung des Ausst. pfänden. Auch können Heinrich oder seine Erben die Rente mit 28 lb. Hessischer d. (aythenzuenzig phunt hesschir penninge gudir wer vnd genemir) zurückkaufen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Vrff. Trockinerphrede [!]. Kornguldy zwey maldir off widerkouff. Vrffe vnd Drockinerphird czwey maldir off wederkouff. (Inventar 1527) xx
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Ausst. [Heinrich] von Urff sowie seine Brüder Konrad, Kanoniker (tumherry) zu Fritzlar, und Johann
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 187r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Von und zu Gilsa, F. Frh., Die Burg zu Niederurf und ihre Besitzer (in: ZHG AF 22 = NF 12, 1886) S.99
Vermerke (Urkunde): Literatur: G.List, Stift Spieskappel (1978) S.281
Vermerke (Urkunde): Literatur: W.Küther, OL Fritzlar-Homberg (1980) S.76
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ