Rückerstattungssache Jakob Mann, Hannchen Mann und Mina Mann (Wohnsitz zum Zeitpunkt der Ablieferung: Nürnberg, Celtisstraße 3) gegen Stadt Nürnberg wegen Wertsachenablieferung beim städtischen Leihamt. Antragsteller Julius Nebel und Hedwig Nebel, geb. Meinstein (Israel, Ramoth Haschavim), vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Raff (München)
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C 61 Nr. 83
C 61 Rechtsamt
Rechtsamt
1939 - 1955
Darin:Abschriften von Schreiben des Bayerischen Landesamtes für Vermögensverwaltung und Wiedergutmachung v. 15.02.1951 zu den Wertsachenablieferungen der Getta Lemle und des David Mann beim städtischen Leihamt München.Aktenvermerk des Mitarbeiters Michael Täuber (Ref. VI) vom 14.06.1951 bezüglich des Ankaufs eines Silberbechers am 28.05.1940 durch das Germanische Nationalmuseum.
Umfang/Beschreibung: 103 Bl.
Archivale
Indexbegriff Person: Lemle, Getta
Indexbegriff Person: Mann, David
Indexbegriff Person: Mann, Hannchen
Indexbegriff Person: Mann, Jakob
Indexbegriff Person: Mann, Mina
Indexbegriff Person: Meinstein, Hedwig
Indexbegriff Person: Nebel, Hedwig
Indexbegriff Person: Nebel, Julius
Indexbegriff Person: Raff, Hans Dr. (Rechtsanwalt)
Indexbegriff Person: Täuber, Michael
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Vorakten Rückerstattung (Leihamt)
Indexbegriff Person: Mann, David
Indexbegriff Person: Mann, Hannchen
Indexbegriff Person: Mann, Jakob
Indexbegriff Person: Mann, Mina
Indexbegriff Person: Meinstein, Hedwig
Indexbegriff Person: Nebel, Hedwig
Indexbegriff Person: Nebel, Julius
Indexbegriff Person: Raff, Hans Dr. (Rechtsanwalt)
Indexbegriff Person: Täuber, Michael
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Vorakten Rückerstattung (Leihamt)
Celtisstr. 3
Israel, Ramoth Haschavim
Rückerstattung
Wertsachenablieferung
Leihamt Nürnberg, städtisches
Vermögenswerte, jüdische
Nationalmuseum, Germanisches
Leihamt München, städtisches
Landesamt für Vermögensverwaltung und Wiedergutmachung, Bayerisches
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ